Torfbahnen in Deutschland

Ergänzungen, Berichtigungen und Neuigkeiten (Stand 13.05.2012)

Allgemein: Compo GmbH & Co. KG, 48157 Münster
Der Kasseler Konzern K+S will sich von seiner Düngemittel- und Blumenerde-Tochter Compo trennen. Mit der geplanten Veräußerung seiner Haus- und Gartentochter will sich der Dax-Konzern noch stärker auf das Kali- und Salzgeschäft fokussieren. Der Verkauf betrifft die Verwaltung in Münster/Westf., das Werk in Krefeld sowie die Torf- und Humuswerke in Gnarrenburg und Uchte. Die Tochter Compo, die etwa 10% des gesamten Erlöses von K+S ausmacht, beschäftigt etwa 1075 Mitarbeiter. (AC)
Pressemeldung 20.06.2011: Mittlerweile ist der Verkauf erfolgt. Neuer Besitzer ist der europäische Finanzinvestor Triton. Der wirtschaftliche Übertragungsstichtag ist der 1. März 2011. (AC)

Allgemein: meiners GmbH & Co. KG, 27246 Borstel
Die Torfwerke A.-Günther Meiners GmbH & Co. KG haben im Mai 2010 ihren Namen in meiners GmbH & Co. KG geändert. (GM)

Seite 14, Torfwerk Meiners:
Das Foto unten zeigt Lok 33, DIEMA DL8. (DR)

Seite 19, Torfwerk Karl:
Lokliste: Lok Gmdr 3269 ging an eine Sammlung in Potsdam. Lok SCHÖMA 2031 ging an Privat [Pingel] bei Barmstedt. Lok DIEMA 1441 ist eine alte DL8 mit Verdampfermotor. Sie ging an Privat [Hussmann] bei Barmstedt. (DR)

Seite 20, A.G. Meiners, Westerhorn:
Besuch am 29.06.2010: Von einem Mitarbeiter war zu erfahren, dass man derzeit am Moor eine neue Verladeanlage errichtet, die wohl noch dieses Jahr in Betrieb gehen soll. Dann würden die langen Fahrten über die Strecke (teils direkt vorbei an Bauernhöfen) zum Werk entfallen, diese „Hauptstrecke“ soll entfernt werden, wie auch das ganze derzeitige Werk mitsamt der Gleisanlagen etc. verschwindet. Und tatsächlich hat man jüngst bereits damit begonnen, direkt am Werk einige Gleise zu entfernen. Insgesamt steht hier also eine größere Reduzierung der Anlagen wie des Betriebs an, aber Torf soll weiterhin gefördert werden. Bei meiner Fahrt ins Moor zeigt sich, dass in der Tat genau an der Stelle, wo bis vor wenigen Jahren noch das Torfwerk Ernst Karl stand, eine kleinere Verladeanlage neu (wieder)errichtet wird, wobei die notwendige Gleisanbindung noch nur erahnt werden kann. (ML)

Besuch am 09.06.2011: Das eigentliche Torfwerk mit Fabrik am nördlichen Ortsrand von Westerhorn ist im Mai 2008 stillgelegt worden. Seitdem wurde hier nur noch der von der Feldbahn aus dem Moor angefahrene Torf auf LKW verladen. Aber auch das hat nun ein Ende gefunden. Anfang Mai („vor etwa vier Wochen“) wurde der Ladebetrieb an dieser Stelle eingestellt, und damit natürlich auch der Feldbahnverkehr auf der längeren „Überlandstrecke“. Zwischenzeitlich läuft der Rückbau am alten Werk auf Hochtouren. Die einst umfangreichen Betriebs-, Umfahr- und Abstellgleise sind in den letzten Wochen komplett entfernt worden. Soweit das Gleismaterial noch brauchbar war, lagert es jetzt am Rande des Moores, der verbliebene „Schrott“ wartet auf den nahenden Altmetallhändler. Die „Überlandstrecke“ endet aktuell dort, wo sie auf das Werksgelände einschwenkte und wo die „Gleisschleife“ begann. Erstaunlicherweise soll die Strecke, die schon recht zugewachsen ist, zunächst liegen bleiben (aber das ist wohl nur eine Frage der Zeit…). Neben den gesamten Gleisanlagen am einstigen Werk sind auch die Entladeanlage sowie die steinernen Gebäude von Werkstatt und Lokschuppen bereits komplett abgerissen und abgefahren worden. Gerade ist man dabei, die letzten Fundamente der Gebäude zu zerkleinern und wegzuschaffen. Auf einem ehemaligen Lagerplatz für Torfballen und Paletten auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen noch etwa zwei Dutzend altbrauchbare Drahtkäfigloren, die im Meiners-Werk Borstel weiter verwendet werden sollen. Der weitere Lorenbestand (soweit brauchbar) ist in langen Reihen auf dem Übergabebahnhof am Rande des Moores hinterstellt. Aktuell steht in Westerhorn nur noch das alte Fabrikgebäude (nebst Büro). Aber auch dessen Abriss ist beschlossene Sache. Sobald die hier nistenden Vögel ihr mietfreies Domizil verlassen haben und die Naturschutzbehörde grünes Licht gibt, rücken die Bagger an (wohl spätestens im August/September?). Erklärtes Ziel ist die rasche Räumung des gesamten ehemaligen Werksgeländes. Ein neuer Investor wird dort einen großflächigen Photovoltaikpark errichten.

Heute noch unverändert präsentiert sich die Stammstrecke mit dem mehrgleisigen Übergabebahnhof am Rande des Moores sowie der weitere Streckenverlauf ins Moor. Allerdings wurde erkennbar schon länger nicht gefahren. Im Moor und im Bereich des dort erst vor wenigen Jahren neu errichteten Lokschuppens hat sich augenscheinlich auch bereits eine gewisse „Endzeitstimmung“ eingestellt. Seitdem man hier im Jahre 2008 die Entwässerungspumpen abgestellt hat, sind umfangreichere Seen entstanden und erobert sich die Natur langsam aber sicher ihr Moorrefugium zurück. Im verschlossenen Lokschuppen stehen – soweit man das von Außen erkennen kann – eine alte offene Schöma-Lok (sicherlich Nr. 509/1940), eine geschlossene, größere Diema-Lok sowie etwa 4 bis 5 offene, kleinere Diema-Loks. Ansonsten „tote Hose“. Wie zu erfahren war, werden auch in diesem Bereich schon demnächst alle Anlagen, Gleise und der Lokschuppen komplett zurückgebaut werden. Und das gilt mittelfristig so auch für die die bisherige komplette Stammstrecke!

Alternativ hat man in den letzten Wochen (und Monaten) auf dem ehemaligen Betriebsgelände des eingestellten Torfwerks Ernst Karl eine Verladeanlage (wieder-) errichtet und schafft dort gerade einen neuen Betriebsmittelpunkt. Dafür ist auf dem recht kleinen Gelände jüngst mit Anschluss an die einstige, nunmehr endgültig reaktivierte Stammstrecke des ehem. Torfwerks E. Karl ein Schienenkreis gelegt worden, mit zwei zur Verladeanlage abzweigenden Gleisen. Einige LKWs seien hier auch schon beladen worden. Noch aber laufen diverse Arbeiten, gerade heute installierte ein örtlicher Handwerker die elektrische Einrichtung der zukünftigen kleinen Werkstatt (in einem alten Container), auch müsste u.a. noch die Seilwinde für den Lorenverschub an der Verladung angebracht werden. Wenn im Herbst erneut die Saison in der Torfindustrie startet, soll alles fertig sein. Eventuell werden auch noch einige weitere Meter Gleis verlegt (zumindest deutet eine zusätzlich eingebaute Weiche darauf hin)? Viel Platz aber ist nicht mehr. Abgetorft werden jetzt und in Zukunft Flächen, die teils einst zu E. Karl gehörten, teils auch wohl recht neu von Meiners erworben werden konnten. Daher die Reaktivierung der einstigen E.Karl-Stammstrecke ins Moor, die aber jüngst in Richtung Lägerdorf noch um rund drei weitere Kilometer vorgestreckt wurde. Die neu erschlossenen Flächen reichen nach augenblicklichem Stand wohl etwa für zehn Jahre. Solange werde man die neue Betriebs- und Verladeanlage nutzen.

Der aktuelle Gesamtbestand an Loks bei Meiners in Westerhorn beträgt etwa 11 bis 12 Maschinen. In den letzten Jahren sind etwa 4 bis 5 große Loks nach Polen verkauft worden, mindestens eine kleine Lok ging an einen Privatmann. Auch das Werk in Borstel hat wohl zwei Loks aus Westerhorn übernommen. (ML)

Besuch am 01.10.2011: Das einstige Torfwerk von A.-G. Meiners in der Florastraße von Westerhorn, das im Juni 2011 als solches noch stand, ist zwischenzeitlich komplett abgerissen und entfernt worden! Nichts erinnert mehr an diese jahrzehntelange Produktions- und Verladeanlage. Das gesamte frühere Werksgelände (einschl. des einstigen Lagerplatzes auf der gegenüberliegenden Straßenseite) ist penibel eingezäunt und erstaunlicherweise sind auch bereits fast alle Module des neuen Solarparks aufgerichtet worden. Kurzum: man hat hier in kurzer Zeit ganze Arbeit geleistet! Allein die frühere „Überlandstrecke“ liegt nach wie vor, endet nun wenige Meter vor der neuen Umzäunung (etwa dort, wo bisher die „Gleisschleife“ begann), ist aber naturgemäß bereits ziemlich überwuchert.

Am moorseitigen Endpunkt der einstigen Stammstrecke läuft aktuell der Rückbau. Der hier im Moor erst vor wenigen Jahren ganz neu in Stahlblech-Bauweise errichtete Lokschuppen ist Innen jüngst geräumt worden. Er ist gut verschlossen, steht aber leer und sein Dach wurde bereits entfernt. Hier im alten Moor dürfte in den kommenden Wochen und Monaten weiter ganz aufgeräumt werden, so hat es den Eindruck.

Auf den Abstell- und Ausweichgleisen der einstigen Hauptstrecke stehen lange Reihen von Torfloren, die augenscheinlich nicht mehr benutzt und wohl auch zukünftig kaum mehr gebraucht werden.

Die neue Verladeanlage von Meiners (ehemaliges Torfwerk Ernst Karl) hat in den vergangenen Monaten weiter Gestalt angenommen und ist offenbar nunmehr ganz in Betrieb gegangen. Das im Frühjahr neu verlegte „Gleisrund“ hat einige weitere Zweig- und Abstellgleise erhalten, auch wurden Überdachungen (teils mit Gleisanschluss) erstellt. Auf der nun und zukünftig genutzten Strecke stand ein längerer Lorenzug, davor die Lok 5 (Diema 2522/1962, DL 6, grün-offen). Im neuen Abbaugebiet, das insgesamt recht überschaubar ist, sind die Erschließungsarbeiten ebenfalls vorangeschritten. Hier waren heute keine Loks zu entdecken.

Dafür stand direkt vor der neuen Verladeanlage in bester Herbstsonne eine Fünferreihe offener, kleinerer Diema-Loks (die wohl teils ihren Stammplatz im Moor-Lokschuppen nun haben räumen müssen…, s.o.), von rechts nach links:

Lok 55 (Diema 2444/1961, DL 8, grün-offen)
Lok 56 (Diema 2563/1962, DS 20, grün-offen)
Lok 9 (Diema 2123/1958, DS 14, grün-offen)
Lok 15 (Diema 2196/1958, DS 28, grün-offen)
Lok 12 (Diema 1426/1951, DL 8, grün/hellblau-offen)

Für die bisherigen schweren „Tandem“-Streckenloks gibt es unter den veränderten und reduzierten Betriebsbedingungen hier wahrscheinlich nichts mehr zu tun. Sie stehen in der hinteren Ecke des neuen Gleisrunds (abgestellt?):

Lok 49 (3) (Diema 2493/1962, DS 28, grün/gelb-geschl.)
+ Lok 61 (Diema 2711/1964, DS 28, grün/gelb-geschl.)
Lok 62 (Diema 2703/1964, DS 28, grün/gelb-geschl.)
+ Lok 1 (Diema 2420/1961, DS 28, grün/gelb-geschl.)

Die vorstehend aufgelisteten zehn Loks dürften den aktuellen Gesamtbestand darstellen (wobei wohl mit weiteren Abgängen in naher Zukunft zu rechnen sein dürfte, oder etwa nicht?). Im April 2011 waren an der damals noch existierenden alten Werkstatt im Werk an der Florastraße zusätzlich die Loks Nr. 8 (Diema 2321) sowie Nr. 45 (Diema 2426) vorhanden. Spätestens mit Abriss der Gebäude dürften beide Loks wenig später von dort verschwunden sein, - aber wohin? Mit unbekanntem Ziel ist auch die Lok 2 (Schöma 509/1940, in 04.2011 und 06.2011 noch vhd.) abgängig. (ML)

Seite 22, A.G. Meiners, Schülp
Der Torfabbau ist nun auch dort beendet (im Oktober 2009 lief die Bahn noch; eigene Sichtung), derzeit (Juni 2010) läuft der Rückbau und parallel die Renaturierungsarbeiten im Moor (teils wohl schon abgeschlossen); Strecke ins Moor liegt noch. Es gibt Pläne, das Moor mit einem Naturlehrpfad o.ä. öffentlich zugänglich zu machen. Daher wird die Hauptstrecke ins Moor zumindest in den nächsten zwei Jahren nicht abgebaut, womöglich kommt es auch hier später einmal zu einem „Touristenverkehr“. Selbst das alte Werk soll als Industriedenkmal o.ä. erhalten bleiben. Für das alles aber sind die Pläne noch nicht weit gediehen. (ML)

Seite 27, AWT, Torfwerk Münkeboe:
Neu hier im April 2010 (ML):
B-dm DIEMA 2940/67 DS 14, 16 PS, 2.8 t, KDE/ Bauunt. B. Pfau, Berlin/ 1986 an Britzer Museumsbahn, Berlin-Britz (10), 90iE/ AWT,
                   Torfwerk Berumerfehn-Münkeboe, 10vh

Seite 30, TSG Wiesmoor:
Das Unternehmen ging zum 01.12.2009 in Insolvenz, Torfabbau und Bahnbetrieb fanden damit ein Ende. Übernahme der Insolvenzmasse durch AWT (deren Torfwerk Münekoe aktuell wie bekannt läuft). Die AWT räumen derzeit in Wiesmoor auf, werden demnächst auch die Bahn abbauen. AWT will die Abbauflächen in Wiesmoor wieder in Betrieb nehmen (daher auch die Übernahme), dafür aber definitiv keine Bahn mehr betreiben. Mit Stand Mai 2010 sind an der Verladeanlage zwei Diema und eine Gmeinder Lok abgestellt, am Ende der Strecke noch ein Dutzend alter Holz-Torfloren. Das Material soll möglichst verkauft werden. Abbau der Strecke und der restlichen Anlagen im Laufe der nächsten Monate. (ML)

Inzwischen (08.2010) sind im Abbaugebiet alle Gleise entfernt worden. Der Torfabbau findet hier künftig mit gummibereiften Fahrzeugen statt. Die AWT hat für den Torfabbau die Tochtergesellschaft "Torfwerk Marcardsmoor GmbH & Co. KG" gegründet. Folgende Loks sind abgestellt noch vorhanden und sollen am 18. September 2010 meistbietend versteigert werden: DIEMA 1627, DIEMA 1691, DIEMA 2748, eine weitere DIEMA sowie Gmeinder 3151. (UV)

Verbleib (AV):
Diema 1691 an PHU KARPA in Polen (Händler)
Diema 1627 an PHU KARPA in Polen (Händler)
Diema 2748 an Privat in Bockhorn
Diema 2009 an Privat in Bockhorn
Gemeinder 3151 an Feldbahnmuseum Hildesheim

Lokliste: Die DIEMA ohne Daten kann wie folgt ergänzt werden - sie stand im März 2010 zum Verkauf:
B-dm DIEMA 3004/68 DS14/5 (o. Schild) J. MANSHOLT & CO., DAMPFZIEGELEI, DITZUM/EMS/ EIKO REINS, ZIEGELWERK, DITZUM, 81abg/
                   1984 an Torfwerk Hinrich Warfsmann, Wiesmoor-Süd/ Torfwerk Kobus Warfsmann, Wiesmoor, 08vh

Seite 33, Klasmann, Groß Hesepe/ Schöninghsdorf:
Verladung Dalum in Betrieb September 2010. Zwei ältere, modernisierte DIEMA DS30. (BL)
Die Verladung "Hesepertwist" (offizieller Name: Bült) in 600 mm Spurweite wurde Ende 2010 aufgegeben. Damit fährt Klasmann-Deilmann im Emsland nur noch auf 900 mm. Die fünf noch vorhandenen 600 mm-Loks sind abgestellt und sollen an andere Klasmann-Deilmann-Betriebe abgegeben oder verkauft werden. Es handelt sich um die Loks 2/6311, 23/6332, 28/6337, 29/6915 und 62/6371. (ML)

Seite 36, Ölbahn Rühlermoor:
Lokliste: Sowohl Lok 10 als auch 24 sind aus der Lokliste zu streichen. Beide Loks sollen in den ersten Monaten von 2008 zerlegt worden sein.
Seite 37: Die Lok im oberen Bild ist die 28, nicht die 29. Die Lok 28 und 29 haben inzwischen beide ihre Nummern aufgeklebt bekommen. (BD)

Seite 39, Humuswerk Wietmarschen:
Lokliste: Diema 1750 v/v -> Aus dieser Lok wurde ein Denkmal in Hoogstede (24.06.07 das erste Mal dort gesichtet). Die Lok steht mit einen Torfwagen und einer Kipplore an der Ecke Bathorner Diek / Molkereistrasse und wurde in einer Aktion der Landjugend Hoogstede aufgearbeitet. (BD)
Torfwerk Wiethmarschen war im September 2010 in Betrieb mit der modernen Schöma, alten Schöma (mit Hochhaus-Führerhaus) und einer der alten DS28. (BL)

Seite 40, Vecom, Schöninghsdorf:
Lokliste: Die Diema 1580 ist nicht die Diema im Museum De Werklust in Losser (NL), welche dort ein Fabriksschild mit der Fabriknummer 1580 bekommen hat. Die richtige Diema 1580 ist, zusammen mit den Diema-Loks 2631, 2930, 3099 und 3332, an die Firma Fuhler in Emmen (NL) abgegeben worden (dort gesehen 4/2003). Ausserdem stand eine weitere ex-Veldkamp-Diema in einem Garten der Firma als Denkmal, diese konnte nicht näher inspiziert werden. Es müsste sich hier aber um die Diema 2050 handeln.
Diema 1580, 2930, 3099 und 3332 sind 2006 an die Gelderse Smalspoor Stichting (GSS) in Heteren (NL) gegangen und dort Ende 2010 vorhanden. Unbekannt ist, was aus der 2631 geworden ist, angesichts deren Zustand 2003 könnte sie durchaus zerlegt worden sein.

Inzwischen wurden DIEMA 2930 und DIEMA 3099 Anfang 2011 von der GSS weiterverkauft, und zwar an Privat für die Feldbahn Dossenheim.

Bei der Diema "1580" in Losser handelt es sich um die ehemalige Klasmann 33/6342. Die Mitarbeiter aus Losser hatten eine Veldkamp-Herkunft hinter der Lok vermutet, was sich aber nicht bestätigt hat. Die Lok stammt vielmehr vom Klasmann-Werk in Börgermoor und hatte keine Fabrikschilder. Auch bei Klasmann liess sich die Fabriknummer leider nicht mehr herauszufinden, weshalb der richtige Identität der Lok wohl unbekannt bleiben wird. (BD)

Seite 40, Torfwerk Gebr. Brill:
Bei der Firma Brill sind heute noch einige 600 mm-Loks vorhanden. (DR)

Seite 40, Griendtsveen Erica:
Eine Lok ist nach Umbau auf 600 mm jetzt im Einsatz auf der Torfbahn Ahlenmoor, die zweite DIEMA ging vermutlich nach Leipzig-Lindenau. (DR)

Seite 43, Moorkultur Koch, Ramsloh:
Es gibt jetzt auch ein Abbaugebiet direkt nördlich des Werkes im Moor, in das ein langes Gleis hineinführt. (UV)
Lokliste: Lok SCHÖMA 6298 hat die Betriebsnummer 22 (BD).
Lok 9, SCHÖMA 1707, befindet sich seit 2009 in Gescher-Hochmoor. Sie steht jetzt mit einem Schild "Moorbahn Hochmoor" auf dem Dach beim Angelparadies Hochmoor (Kerkfeld, Hochmoor 106, Gescher Hochmoor), und tragt den Namen "Janka".
Lok 10, SCHÖMA 4064: Die Schöma 4064 ist laut Lieferverzeichnis von Jens Merte eine CHL 45 G. Die SCHÖMA Unterlagen weisen die Lok aber als CHL-30G aus. (BD)
Bilder S. 46: oben links = U3, Schöma 167, oben rechts = 18, Schöma 2575, unten links = U1, Schöma 3129, unten rechts =  LU9 (auf dem Bild noch mit LU8 beschriftet), Schöma 179 (BD, UV)
Lokliste S. 47 nachtragen:
LU9, SCHÖMA 179/35 HERMANN ZANDER, DIEPHOLZ (FLUGPLATZ) 38vh 39vh/ DAMMER KIESWERK, DAMME (VERMIETET) 40vh/ 08.01.42 ZURÜCK AN ZANDER/ 01/63 AN
                   UNION-TORFWERK GMBH, SCHARREL, Fermesand (umgebaut, 11 PS, 2.5 t) 79vh 91vh (U8) 95vh (U9) 09vh
LU12 DIEMA 4513/81 DFL30/1.7, HÜTTENWERKE KAYSER AG, LÜNEN (521-509), 91iE, 98iE/ Union-Torfwerk, Saterland-Fermesand (LU12), 05iE

Seite 48, Torfwerk Brinkmann, Scharrel:
Im Gespräch mit einem Mitarbeiter klärte sich endlich auch, warum Werk und Hauptstrecke schon seit längerer Zeit so ruhig wirken (trotz Hauptsaison in der Torfindustrie). Wie mir berichtet wurde, findet die Torfabfuhr aus dem Westermoor nunmehr hauptsächlich über die Griendtsveen-Verladung in Esterwegen statt. Dafür seien die 900mm-spurigen Gleise von Esterwegen aus mittlerweile weit in das ehemalige Brinkmann-Abbaugebiet vorverlegt worden. Wären nicht die beiden unterschiedlichen Spurweiten, hätte man am liebsten eine Art „Rundkurs“ zwischen beiden Betrieben eingerichtet. So aber dient die 600mm-spurige Strecke jetzt hauptsächlich von der Werkstatt aus dem Personal zum Einfahren ins Moor, wo dann in die 900mm-spurigen Wagen verladen wird. Nur vereinzelt werden dort noch 600mm-spurige Züge beladen und ab und an Richtung Werk Scharrel abgefahren. Mehrheitlich aber hat sich der Abtransport des Torfes verlagert (wodurch sich auch die Untätigkeit der meisten 600mm-Loks erklärt). (ML)

Seite 52, Griendtsveen, Esterwegen:
Lok 10, Diema DS28, ist im Oktober an eine Sandstrahl-Firma abgegeben worden, die in der ehmaligen Torfkoksfabrik Dr. Wielandt in Elisabethfehn-Süd arbeitet. Die Lok befördert dort tonnenschwere Stahlteile in und aus den Sandstrahlkammen. (BL)

Seite 54, Torfwerk Weener, Esterwegen:
Zum Jahresende 2009 wurde der Betrieb aufgegeben. Alle Gleise sind mehr oder weniger fachgerecht ausgebaut worden und liegen, teils gestapelt, im näheren Umfeld des Werkes. Das Abbaugebiet ist bereits komplett geräumt und eingeebnet. Die Loks standen am 07.04.2010 noch auf einem kurzen Gleisstück in der Entladehalle. (UV)
Die Lokomotiven standen auch im November 2010 noch in Esterwegen. Sie sind nicht zu verkaufen. (BL)
Im April 2011 waren sie nicht mehr zu sehen. (ML)

Seite 55, Klasmann, Werk Börgermoor:
In den noch vorhandenen Torfwerksgebäuden haben sich eine Autowerkstatt und ein Möbel-Sonderpostenmarkt niedergelassen, im Freigelände dahinter ein (ohne Bahn arbeitendes) Torfwerk. Die frühere Feldbahnstrecke ist zwischenzeitlich abgebaut worden. (UV)

Seite 58, Klasmann Vehnemoor:
Auf dem Hof standen am 23.05.2009 die Loks 82 (Diema 2668) und 25 (Diema 2625), die zuvor in Groß Hesepe vorhanden waren. (UV)
Lok 82 wurde inzwischen zur ferngesteuerten Verladeanlage umgebaut (BL)
Bei der ex Lok 82 ist das Führerhaus durch eine hydraulisch angetriebene Winde ersetzt worden, unter der Motorhaube befindet sich jetzt ein kleiner Motor für den benötigten Öldruck. Die Winde wird mittels einer Funkfernsteuerung bedient. Der Beladevorgang: die im Abbau eingesetzte Rangierlok fährt mit leeren Wagen bis an den Bagger, das Seil der Winde kommt in den Zughaken. Wenn die vorderen Loren beladen sind, zieht der Winde den Zug soweit vor, dass wieder leere Wagen vor dem Bagger stehen. Der Baggerfahrer muss also jetzt nicht mehr vom Bagger runter um den Zug immer wieder vorzuziehen. Laut Aussage des Baggerfahrers soll ein zweites dergleiches Gerät in Arbeit sein, vermutlich die ex Lok 25. (BD). Das zweite Gerät ist inzwischen fertig gestellt und im Einsatz (HD).

Foto des alten Geräts (21.04.2011): Bart Donker

Foto des neuen Geräts (27.10.2011): Helge Deutgen

Seite 61, Torfwerk Edewecht:
Im ersten Halbjahr 2009 wurde eine 1700 Meter lange Neubaustrecke vom Werk aus nach Osten parallel zum Küstenkanal und dann nach Süden in das Moor abbiegend errichtet und im Sommer 2009 dort an das Streckengleis angebunden. Die alte Gleisverbindung wurde stillgelegt und abgebaut. Schöma 5169 hat Anfang 2009 eine komplette Generalüberholung beim Hersteller erhalten. (AC, UV)
Lok 12 wurde vom Werk Esterwegen nach Edewecht umgesetzt. Lok SCHÖMA 6116 hat jetzt die Betriebsnummer 1 erhalten. (ML)

Seite 61, Holthaus & Fortmann, Südmoslesfehn:
Am 07.04.2010 war hier eine zusätzliche DIEMA-Lok vorhanden und gleislos abgestellt (UV):
DIEMA 2046/57, DL6, INDUSTRIEWERKE HAMBERGER GMBH, ROSENHEIM/BAY./ 1967 üb. Diema an Torfw. A.G. Meiners, Nortorf-Schülp (34 od. 35), 83iE, 86iE/
               Torfw. Holthaus & Fortmann, Lohne, 99iE/ Südmoslesfehn, 10vh
Im August 2010 waren Werk und Feldbahn in Betrieb. (BL)

Seite 62, Torfwerk Hülskamp, Aumühlen:
Von den sechs abgestellten Loks waren am 10.04.2009 nur noch vier vorhanden, und zwar Diema 2895, Schöma 1466, eine DL8 und noch eine Maschine, die gerade in der Werkstatt aufgearbeitet wurde (nicht gesehen). Zwei Loks sind kürzlich verkauft worden. (UV)

Seite 63, Torfwerk Hülskamp, Hülsberg:
Im August 2010 war die Feldbahn in Betrieb. (BL)
Die schilderlose Diema-DL 6 kann nicht die Diema 2895/1966 sein (denn diese stand zum gleichen Zeitpunkt – und mit Fabrikschild - abgestellt im Hülskamp-Werk Aumühlen!). Demnach ist die Fabriknummer der Hülsberger Maschine weiterhin ungeklärt (im „Torfbahn“-Buch, S. 63, sind diese Vermutung und die Lokliste bitte entsprechend zu korrigieren). (GM, ML)
Mitte Oktober 2011 wurde der Feldbahnbetrieb endgültig eingestellt. Am 27.10.2011 war der Abbbau der Gleise im ehemaligen Abbaugebiet Hülsberg bereits in vollem Gange. (HD)

Seite 63, Torfwerk Achternmeer:
Das Werk wurde ca. 2007 abgebrochen, an gleicher Stelle ist ein Pferdestall neu entstanden. Man erkennt nichts mehr. (UV)

Seite 65, Torfwerk Böske, Goldenstedt:
Lokliste: Lok SCHÖMA 4343 ist zu streichen (damit war wohl 4348 gemeint). Es gibt hier einige Neuzugänge (BD):
B-dh SCHÖMA 3258/70 CHL-16F, TORFWERK NEUENWALDE GMBH & CO. KG, LANGEN/ Torfw. Holthaus, Ahlen-Falkenberg 84vh 88vh 90vh 97vh/ Torfwerk Böske, Goldenstedt 09vh
B-dh SCHÖMA 4297/79 CHL-20G, CARL DEILMANN AG, SEDELSBERG (25) 81vh 88vh (25/6911) 91vh 92vh 96vh 01vh/ Torfwerk Böske, Goldenstedt 09vh
B-dh SCHÖMA 4348/79 CHL-16G, TORFWERKE NEUENWALDE GMBH & CO. KG, LANGEN/ Torfw. Holthaus, Ahlen-Falkenberg 83vh 84vh 88vh 90vh 97vh/ Torfwerk Böske, Goldenstedt 09vh
B-dh SCHÖMA 4525/82 CHL-20G, CARL DEILMANN AG, SEDELSBERG (30)(mit Strassenkehrer vorn) 88vh (30/6916) 96vh 01vh/ Torfwerk Böske, Goldenstedt 09vh
B-dm DIEMA  2993/68 DL6/3, LUDWIG WILLENBORG, TORFW., VECHTA, Neustadt-Schneeren, 82iE, 91iE/ Torfwerk Böske, Goldenstedt, 09vh

Seite 67, Torfwerk Wübbeler, Goldenstedt:
Neu war hier im April 2010 Lok DIEMA 2206/58 und im Mai 2010 zusätzlich Lok DIEMA 1783/55 (beide ex Gramoflor Vöhrden) vorhanden. Dafür wurden die Loks DIEMA 2701/64 und DIEMA 2022/57 in das Gramoflor-Werk Vechta transportiert. (ML)

Seite 69, Wichmann & Tabeling, Vechta:
Hierhin wurde 2010 eine fabrikneue SCHÖMA-Lok geliefert: Schöma 6504/10, CHL20G, grün, geschlossen. (UV)

Seite 71, Höne & von Lehmden, Vechta:
Lokliste: Lok SCHÖMA 886/47 war bei einem Besuch im August 2009 nicht mehr vorhanden (WL). Sie wurde im Januar 2010 an die Parkbahn Letten/CH verkauft.

Seite 72, Gramoflor, Vechta:
Lok DIEMA 2022/57 wurde im Werksgelände als Denkmal aufgestellt. (DR)

Seite 73, Torfwerk Zubrägel, Lohne:
Im Mai 2010 ist die Bahn trotz Hochbetrieb wegen der Hauptsaison noch nicht wieder in Betrieb gegangen, alles läuft gleislos mit Treckergespannen u.ä., und zwar ganz unproblematisch. Angeblich, so meint ein Arbeiter, werde die Bahn vielleicht im Hochsommer für einige Wochen wieder in Betrieb gehen. Das scheint mir aber eher unwahrscheinlich zu sein, denn warum der Aufwand (bei der runtergekommenen Strecke u.ä.), wenn selbst bei Frühlingswetter die Gleislosförderung funktioniert. Schauen wir also mal. (ML)

Seite 77, Holthaus & Fortmann, Lohne:
Lokliste S. 78: Bei der SCHÖMA-Lok ohne Fabriknummer handelt es sich definitiv um Lok 786/47. (ML)

Seite 83, Torfwerk Schwegermoor:
Es sind jetzt mindestens zwei der Altbauloks in grün umlackiert. (AC)

Seite 86, Gramoflor, Vörden:
Der Feldbahnbetrieb wurde hier um 2009 weitestgehend aufgegeben. Anscheinend für Notfälle sind noch drei Loks vorhanden, ein Gleisast wurde liegen gelassen, ansonsten wurden die Gleise abgebaut. Zwei Loks (Diema 1783/1955, DL 8 sowie Diema 2206/1956, DL 8) wurden an das Gramoflor-Werk Goldenstedt (Tw. Wübbeler) abgegeben. (ML)

Seite 91, Torfwerk Hellmann, Voigtei:
Lokliste: Lok SCHÖMA 2559 ging 2008 an Privat [Winkler], Ennepetal. (DR)

Seite 92, Torf- und Humuswerk Uchte:
Lokliste: Neu im Bestand ist Lok 12, DIEMA 1739, welche vor 2009 vom Humuswerk Gnarrenburg kam. (AC/HD)

Seite 93, Torfwerk Warmsen:
Lokliste: Eine lange nicht gesichtete DIEMA-Lok und eine SCHÖMA-Lok sind in der Lokliste nachzutragen
B-dm DIEMA  1423/51 DS12, KRAUSE & LÖLKE, BAUUNT., FORCHHEIM I. OFR. F. NDL. MEPPEN/EMS/ 1962 an Eilers, Hamburg/ 1966 an D. Schröder KG, Bremervörde/
                    1975 an Eilers/ 1984 an Torfwerk Warmsen, 84iE, 09vh
B-dm SCHÖMA 3257/70 KDL-10, TORFWERK NEUENWALDE GMBH & CO. KG, LANGEN/ Torfw. Holthaus, Ahlen-Falkenberg 84vh 90vh/ Torfwerk Warmsen, 09vh

Seite 98, Erdenwerk Wietinghausen:
Neuzugang bzw. identifizierter Altbestand (UV):
B-dm DIEMA  2423/61 DS14, OTTO DÖPKE, NORDEN F. H. GIETMANN KG, LEER/ Torfw. Bokern & Riesselmann, Lohne-Brägel, 85iE, 00iE, 04iE, 08iE/ Erdenwerke
                    Wietinghausen, 09vh
B-dh SCHÖMA 3211/69 CHL-20 G, EIKO REINS, ZIEGELEIEN, JEMGUM, Ditzum 81vh/ 1984 an Torfwerk Warfsmann, Meinersfehn/ Torfwerk Rießelmann, Lohne-Brägel 02vh/
                    Erdenwerk Wietinghausen 06vh 09vh
Bei der auf Seite 98 und 99 abgebildeten Lok handelt es sich nicht um SCHÖMA 2618/62, sondern um SCHÖMA 3211/69.

Seite 101, Euflor, Humuswerk Lichtenmoor:
Hier enstand im Mai 2009 gerade eine ca. 700 m lange Neubaustrecke im Moor, die einen älteren, umwegigen Streckenabschnitt ersetzen sollte. (AC)

Seite 103, Karl Meiners, Lichtenmoor:
Neu sind hier mit Stand vom 13.05.2009 Lok 1 (Diema 2414) und Lok 8 (Diema 2409). Die beiden aus dem Brandschaden-Bestand des Torfwerkes Borstel übernommenen Loks wurden unter Verwendung der alten Lok 1 zusammengesetzt. Die Reste der alten Lok 1 wurden verschrottet. Es soll noch eine dritte Lok aus Borstel übernommen worden sein (Diema 2193, nicht gesehen)(UV)
Der Bestand des Torfwerkes ist momentan starken Änderungen unterworfen, hier die aktuelle Lokliste vom 17.04.2012 (HD)
1 Diema 2059/1957 DS 28 B-dm 600 grün geschlossen
2 Diema 1726/1954 DS 16 B-dm 600 grün offen (Umbau hydr. Getriebe)
3 Diema 2068/1951 DS 14 B-dm 600 grün offen (Umbau hydr. Getriebe)
4 Diema 2315/1960 DL 6 B-dm 600 grün offen
5 Diema 1640/1954 DS 22 B-dm 600 grün/geschlossen (Umbau hydr.Getriebe)
6 Diema 2882/1966 DS 14 B-dm 600 grün offen
7 Diema 2130/1958 DL 6 B-dm 600 grün offen
8 Diema 2409/1961 DS 20 B-dm 600 grün geschlossen
1² Diema 2414/1961 DS 14 B-dm 600 grün geschlossen nach Umbau

Seite 106, ASB Grünland, Neustadt/Rbge.:
Bei einem Besuch am 22.03.2011 konnten in der Werkstatthalle noch vier Loks aus der 600 mm-Zeit angetroffen werden, die dort auf ihr weiteres Schicksal warten (UV):
13 Schöma 2862/1965, 22 PS, 3.5 t, MNr. 3894386/87, gelb, geschlossen, vor der Werkstatt abg., soll Denkmal in Neustadt werden
 8 Schöma 4509/1982, CHL20G, 47 PS, 3 t, MNr. 6561620, orange, geschlossen, Ersatzteilspender, in der Werkstatthalle abg.
 6 Schöma (ohne Schild, 2073, CDL10), mit runder Motorhaube, Motor MWM AKD112E Nr. 4056-2186, 12 PS, 2000 U/Min., gelb, offen, in der Werkstatthalle abg.
12/18 Diema 1239/1947, 15 PS, 2.5 t, MNr. 1254, Motor Deutz F2L712 Nr. 2544717/18, 15 PS, 1500 U/Min., gelb, offen, in der Werkstatthalle abg.

Seite 111, Torfwerk Wulfes:
Es handelt sich nicht um einen Hatlapa, sondern um einen Strüver Schienen-Kuli, der verlängert wurde (Aussage E. Wulfes). Vor Jahrzehnten wurde ein anderes Getriebe in Hamburg beschafft, da das Strüver-Getriebe defekt war. (DR)

Seite 113, ASB Grünland, Lührsbockel:
Lokliste: Lok SCHÖMA 1366/52 geht über die Feldbahnsammlung Ilmenau in Kürze an das Heddesheimer Feldbahn-Museum. (DR)

Seite 118, Meiners Steinau:
Lokliste: Lok 3 , Schöma 894, ist zum DFKM in Deinste gelangt und war dort 2009 vorhanden. (BD)
Lok 5, Jung 9372/38, ging an Familie Kurrasch, Feldbahn Buchen. (DR)

Seite 120, Moorbahn Ahlenmoor:
Lok DIEMA 2873/66 ging 2009 an Kay Winkler. (DR)

Seite 121, Torfwerk Neuenwalde:
Lokliste: Eine SCHÖMA soll beim Torfwerk Böske in Goldenstedt sein, eine in Warmsen. (DR)

Seite 123, Torf- und Humuswerk Gnarrenburg, Steinfeld:
Vorhanden waren am 20.04.2009 die Loks 15, 26, 27, 36, 43 und Schöma 6096, letztere als Streckenlok. (UV)
Am 15.04.2010 konnten die Loks 9 (= SCHÖMA 6097), 30, 39 und 43 angetroffen werden (ML)

Seite 124, TURBA Erdenwerk:
Lokliste: Lok DIEMA 2370 ging an die Wedeler Feldbahn und wurde mit einer Kipplore in Deinste an der Hauptstraße als Denkmal aufgestellt. Lok SCHÖMA 576 ging über Herrn T. Brodtmann, der die Maschine für Reparaturarbeiten an den DIEMA-Loks bekommen hatte, am 25.11.2009 an die Feldbahnsammlung Ilmenau. (DR)

Seite 127, Humuswerk Gubkow:
Besuch Mitte Juli 2011: Die Feldbahn ist vorhanden, aber nicht in Betrieb. Seit etwa drei Jahren wird gleislos gefördert. Die Bahn bleibt als Reserve erhalten, wurde aber seither nicht wieder benötigt. Die Jung-Lok hat die Fabriknummer 5884. (GM)

Seite 133, Euflor, Humuswerk Raubling:
Die DIEMA-Loks 2049 und 2281 waren auch 2009 noch in Raubling vorhanden. Beide Lokomotiven wurden inzwischen vom Nicklheimer Torfkulturverein D’Fuizler e.V. übernommen. Es ist geplant, damit wieder Fahrbetrieb durchzuführen. (PZ)

Seite 135, Euflor, Humuswerk Eulenau:
Lokliste: Lok O&K 5323 aam im Oktober 2009 von Kreuth (Hafner) nach Rosenheim und wird derzeit aufgearbeitet um für das kommende Jahr im Rahmen der Landesgartenschau ausgestellt zu werden, danach wird sie auf einer privaten Feldbahnanlage in Rosenheim eingesetzt.

Seite 139 ff., Klasmann-Deilmann:
Lokliste: Lok 6314, DIEMA 1810, war am 1.10.2002 noch im Werk Gross Hesepe abgestellt vorhanden, am 9.10.2004 stand sie dann schon als Denkmal mit zwei Kipploren in Adorf an der ehem. Drehbrücke an der Brückenstrasse. (BD)
Lokliste: Die Klasmann Loks Schöma 4092 (KD 66/6375) und Schöma 4166 (KD 67/6376) gingen an die Wedeler Feldbahn in Fredenbeck-Wedel und waren 2009 leihweise in Deinste vorhanden.
Die Nummer 6364 passt nicht zur Diema "1580" (siehe Ergänzung zu Seite 40, Vecom), auf dem Klasmann-Inventurschild an der Lok stehen die Nummern 33 / 6342.
Die Schöma 6119 trägt inzwischen die Nummern 8/6317, ihre Schwesterlok 6120 hat die Nummern 9/6318 erhalten.
Neu: B-dh, SCHÖMA 6414/09, CHL-40 G, KLASMANN-DEILMANN, GEESTE (10/6319)
Die letzte Zeile unter der 6391: "2, Schöninghsdorf, Twist 84/6393, 06vh" gehört eigentlich unter Lok 84 / 6393. (BD)
Lokliste: Die Loks 6334 und 6391 befanden sich im August 2010 beim Torfwerk Vehnemoor zur Verschrottung (BL)
Lokliste: Lok 6375 ging 03/2010 an Privat [Peter Erk], Ilmenau und von dort im gleichen Jahr weiter an das Bergbaumuseum Knesebeck-Schacht, Bad Grund (PZ)
Lokliste: Lok 6939, SCHÖMA 4391 war 2009 in Sedelsberg im Einsatz (BD)
Neuzugang: Lok 10/6319, SCHÖMA 6414/09, CHL-40G, 900 mm, für Klasmann-Deilmann, Groß Hesepe (UV)
Neuzugang: Lok 11/6320, SCHÖMA 6468/10, CHL-40G, 900 mm, für Klasmann-Deilmann, Groß Hesepe (ML)

Seite 141, Anton Günther Meiners
Lokliste: Lok 28, Diema 2414, Lok 42, Diema 2409, und Lok 43, Diema 2193, wurden nach ihrem Brandschaden in Borstel an das Torfwerk Karl Meiners in Lichtenmoor abgegeben. (UV)
Lok 31, DIEMA 2204, ging 2008/09 zusammen mit Lok 44, DIEMA 1938, von Westerhorn an Privat in Barnkrug. (DR)
In Liste nachtragen (ML, PZ):
Lok 10, DIEMA 1999/56 DS14, DAMPFZGL. SCHWERINGEN, SCHWERINGEN/WESER/ Umb. 700 mm, an Torfw. Hahnenmoor, Herzlake, 89abg/ Torfwerke Anton-Günter Meiners,
                      Westerhorn (10), 04iE/ 2007 Denkmal, Mechernich-Stempt, 09vh, 11vh
Lok 12, DIEMA 1426/51 DL8, GEBR. GAIRING OHG, ABT. ZIEGELWERKE, RIEDLINGEN I. WÜRTT./ Torfwerk Gebr. Patzer, Waldburg-Reichermoos, 82abg/
                      1982 an Eilers, Hamburg/ 1989 an Torfwerk Himmelmoor, Quickborn, 89iE, 89abg/ Torfw. A.G. Meiners, Westerhorn (12), 10iE
Lok 47, DIEMA 2275/59 DL6, ZGL. L. KEDENBURG, SARSTEDT/HAN./ 1973 AN DIEMA/ Torfw. A.G. Meiners, Borstel (47), 80iE, 09vh

Seite 142, Humuswerk Gnarrenburg:
Lokliste: Lok 8, DIEMA 811, ist an die Wedeler Feldbahn in Fredenbeck-Wedel gegangen und wurde beim DFKM in Deinste als Denkmal aufgestellt. (BD, DR)
Lok 12, DIEMA 1739, wurde vor 2009 an das Humuswerk Uchte abgegeben. (AC)
Lok 22, SCHÖMA 371, ging im Januar 2010 über Privat in Deinste am 04.03.2010 an Privat [Jens Merte] in Himmelpforten. (DR, JM)

Seite 144, Griendtsveen:
Bei der überholten Lok 2' musste es sich um die ehemalige Lok 19 handeln und demnach Fabr.Nr. 2931 sein. Die 21 (2933) war im Juli 2009 in Edewechterdamm aktiv, die 18 (2932) war August 2009 weiterhin in gelb in Esterwegen vorhanden.
Lok 14, Diema 2329/60, wurde im Werk Edewechterdamm als Denkmal aufgestellt.
 

(AC) = Andreas Christopher
(BD) = Bart Donker
(BL) = Björn Lauterbach
(DR) = Dieter Resinger
(GM) = Gunnar Meisner
(HD) = Helge Deutgen
(JM) = Jens Merte
(ML) = Dr. Matthias Lentz
(UV) = Ulrich Völz
(PZ) = Peter Ziegenfuß

Übersicht