Torfbahnen in Deutschland, 2. Auflage

Ergänzungen, Berichtigungen und Neuigkeiten (Stand 09.12.2018)

Dies ist keine komplette Internet-Seite aller Torfbahnen in Deutschland. Das wird nur in dem Buch "Torfbahnen in Deutschland" geboten. Um die Informationen aus dem Buch auf dem aktuellen Stand zu halten, gibt es diese Internet-Präsenz.

Die Seite wurde umstrukturiert. Alle älteren Meldungen von vor 2014 wurden gelöscht. Sie sind in die im Mai 2014 erschienene, aktuelle zweite Ausgabe des Torfbahnbuches eingearbeitet worden. Die aktuellen Meldungen folgen der Gliederung im neuen Torfbahnbuch und sind dort zeitlich absteigend eingeordnet.

Buchempfehlung: Moore im Handel, Moore im Wandel - Anfänge und Ende des industriellen Torfabbaus zwischen Inn und Salzach, von Claus-Dieter Hotz. Grassau 2016. 112 Seiten, Format DIN A4, fester Einband. Ca. 70 Fotos und Faksimiles. Preis 12,50 Euro, ISBN 978-3-00-049100-9, Bezug über Claus-Dieter Hotz, Samerweg 8, 83224 Grassau, claus-dieter.hotz@gmx.de
(AC)/ Zu dem im Verlag Drehscheibe erschienenen Buch „Torfbahnen in Deutschland“ und der Artikelserie über „Torfbahnen im Alpenvorland“ in DS 215, 217 und 220 ist jetzt eine sehr interessante Ergänzung erschienen. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: „Moore im Handel“ beschreibt die Geschichte des Torfabbaus und der Werke in Raubling/Nicklheim, Feilnbach, Rottau, Schönram und Ainring. Dabei hat der Autor in den Archiven sehr interessante Akten, Fotos und Dokumente ausgegraben, die bisher unbekannt waren. Feldbahnfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Der Abschnitt „Moore im Wandel“ beschreibt die Renaturierung der Moorflächen der oben genannten Torfwerke und die Einrichtungen des sanften Tourismus, die hier entstanden sind. Das in sehr guter Aufmachung erschienene Werk wird allen Lesern des Buches „Torfbahnen in Deutschland“ empfohlen. Der Preis kann in Anbetracht des Gebotenen nur als „Schnäppchen“ bezeichnet werden.

25.08.2018 Die Zukunft des Torfabbau in Niedersachen (CL)
Noch einmal kurz die Ausgangslage: Unter der von Wulff geführten CDU Landesregierung wurde turnusmäßig das Landesraumordnungsprogramm aktualisiert. Dabei wurden recht großzügig auch Vorranggebiete für den Torfabbau festgelegt. Dann kam der Regierungswechsel zu der von Stephan Weil geführten SPD/Die Grünen Landesregierung mit dem Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen. Und dem gefiel so einiges nicht am Landesraumordnungsprogramm, daher wollte er es überarbeiten und in vielen Bereichen eine grüne Handschrift einbringen. Hier war das Streichen sämtlicher Vorranggebiete für den Torfabbau relevant. Das war der Stand bei der 2. Auflage. Kurze Zeit später wurde der 1. Entwurf veröffentlicht, da gab es aber in allen Bereichen einen sehr großen Widerstand, dass der 1. Entwurf so nicht umgesetzt werden konnte. Das war der Stand im März 2015 (siehe Ergänzung unten). Und so ging es dann weiter:

Anfang 2017 wurde das neue, überarbeite Landesraumordnungsprogramm verabschiedet, bis zu dem Zeitpunkt galt noch das alte. Auch im neuen Landesraumordnungsprogramm gibt es weiterhin Vorranggebiete für den Torfabbau, allerdings bei weitem nicht in dem Umfang wie in der vorhergehenden Version. Auch sind die Auflagen verschärft worden, es muss nicht nur die eigentliche Abbaugebietsfläche renaturiert werden, sondern je nach Art der landwirtschaftlichen Vornutzung, von Ackerfläche bis extensives Grünland gegliedert, auch ein entsprechendes mehr an Fläche als ökologische Ausgleichsmaßnahme. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Abbaugenehmigungen für Flächen zu bekommen, wenn der Abbau einen gewissen ökologischen Sinn ergibt, dies trifft vor allem auf Flächen zu, die höher liegen als das umgebende Gelände. Hier ist der Abbau bis auf die Höhe des umgebenden Geländes möglich, da sich solche Flächen sinnvoll nicht oder nur schwer renaturieren lassen. Wasser fließt bekanntlich nach unten, und so fallen höher liegende Flächen trocken und der Torf fängt an sich zu zersetzten. Extra ausgenommen ist der Torfabbau für Kuranwendungen und zum Brennen von Ziegeln.

Das ist die Version, die bis heute gültig ist, von einer erneuten Überarbeitung der jetzigen Landesregierung ist mir nichts bekannt.
Es gibt auch eine schöne Landkarte, auf der die Vorranggebiete für den Torfabbau eingezeichnet sind: Vorrangflächen für den Torfabbau
Auf bereits genehmigte Flächen hat das aber alles keinen Einfluss. Die Flächen, die heute genehmigt sind, haben eigentlich immer eine entsprechende Laufzeit, um abgetorft zu werden, und selbst Verlängerungen sind im bestimmten Fällen zu bekommen. Und dann gibt es noch Flächen, die zwar eine Genehmigung haben, wo aber noch nicht mit der Abbau begonnen worden ist. Das Hauptproblem ist aber der Flächendruck durch die vielen Biogasanlagen und die größer werdenden Landwirtschaftlichen Betriebe, ein Ausfall der Flächen ist somit immer schwerer zu verkraften und die Preise für Land steigen immer mehr. Vielfach ist das der wahre Grund für die Proteste gegen den Torfabbau.

Da kann man im Baltikum einfacher abbauen. Nicht ohne Grund haben schon mehrere Torfwerke sich Flächen im Baltikum gekauft, um eine neue Rohstoffquelle zu haben. Dann wird vielfach der Torf lose aus dem Baltikum angeliefert und in den heimischen Werken verarbeitet. Für die Torfbahnen haben die ganzen neuen Flächen in der Regel aber keine Bedeutung mehr, egal ob hier oder im Baltikum. Heute werden befestigte Wege aus Betonplatten einmal quer durchs Moor gelegt, wie auch beim Abbau in Campemoor vom Erdenwerk Wietinghausen. Höchstens bei Erweiterungen bestehender Flächen werden Gleise verlegt, und selbst da kann man nicht immer von einer Weiternutzung der Torfbahn ausgehen. In Niedersachsen wollten Gramoflor und Meiners bei Sandborstel noch ein neues großes Abbaugebiet erschließen, noch vor der Überarbeitung des Landesraumordnungsprogramm durch den Grünen Landwirtschaftsminister. Da es vor Ort staken Protest gab hat sich das alles sehr verzögert und es wurde ein Kompromiss gesucht. Hier ist mir der letzte Stand nicht bekannt. Ein eigentliches Torfwerk sollte hier nicht entstehen, sondern nur ein Abbau, der die eigenen Werke mitversorgen sollte. Eine Torfbahn ist hier nicht vorgesehen. Im Hankhauser Moor haben Koch und Griendtsveen sich jetzt weitgehend mit der Gemeinde Rastede über den Torfabbau geeinigt, der soll jetzt wohl auf kleiner Fläche möglicherweise doch kommen, aber auch hier voraussichtlich ohne Torfbahn.

03.2015 Die Zukunft des Torfabbau in Niedersachen (CL)
Das neue Landesraumordnungsprogramm ist noch nicht gültig. Von der Landesregierung ist angestrebt aus den Vorranggebieten für Torfabbau Vorranggebiete für Torferhalt zu machen. Der Widerstand ist höher als erwartet, nicht nur von der Torfindustrie sondern auch von der Landwirtschaft, die sich in den Gebieten in ihrer Existenz bedroht sieht. Wann und mit welchen Einschränkungen für neue Torfabbaugebiete das neue Landesraumordnungsprogramm in Kraft tritt steht noch nicht fest.

Schleswig-Holstein

21.11.2014 meiners GmbH & Co. KG, Werk Westerhorn, Westerhorn (UV)
Ein nebliger Freitagnachmittag, es war schon Feierabend: Nur drei Lokomotiven waren vorzufinden, dazu zahlreiche orange Blechkastenloren.

 9 Diema 2123/1958, DS14, 15 PS, 2.8 t, MNr. 2173362/63, grün, offen
56 Diema 2563, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. Nicht lesbar, grün, offen
15 Diema 2196, DS28, 28 PS, 3.5 t, MNr. 2418594/95, grün, offen

Das Werk ist regulär in Betrieb. Die drei Loks scheinen im Verbund zu fahren. Im Moor habe ich nicht nachgeschaut.

27.05.2014 Ernst Karl, Westerhorn (ML)
Torfbahn läuft dieser Tage nicht, ist ohnehin nur noch überschaubar. Es sind jetzt nur noch insgesamt drei Loks vorhanden (alle natürlich ex-Meiners, von Fa. Ernst Karl gekauft), und zwar die bekannten Nr. 9, 15 und 56.

11.05.2014 Ernst Karl, Westerhorn (AC, DR)
Formatierungsfehler - alle drei Loks der Liste auf S. 22 müssen kursiv gesetzt werden.
Lok DIEMA 1441/51 war schon seit der Lieferung eine DL8 und wurde nicht nachträglich umgebaut.

24.02.2014 Meiners, Westerhorn bzw. Borstel (HD)
Es war zu erfahren, dass Westerhorn von Meiners aufgegeben wurde. Der Abbau wird von Karl übernommen, der auch drei Lokomotiven übernommen hat. Welche, ist noch nicht bekannt. Gleichzeitig kam die Lok 8 Diema 2321/1960 nach Borstel. Auch Personale aus Westerhorn arbeiten nunmehr in Borstel (Wochenendehe!).
Auf der anderen Seite sind einige Diema DL 6 und 8 in Borstel abgegeben worden, bzw nicht mehr in Borstel anzutreffen.

26.08.2018 Torfwerk Himmelmoor, Quickborn
Im Frühjahr lief der Torfabbau im Himmelmoor aus, es gibt aber noch immer die recht beliebten Besucherfahrten.

27.09.2016 Torfwerk Himmelmoor, Quickborn (Stadt Quickborn)
Die Stadt Quickborn hat das Torfwerk Himmelmoor erworben. Der Verkäufer, Firma Hornung, ist jetzt Pächter und führt weiterhin Torfabbau durch. Die Torfabbaugenehmigung läuft noch bis zum Jahr 2020.FbF

11.03.2016 Torfwerk Himmelmoor, Quickborn (CL)
Seit September 2015 gibt es auf der Torfbahn im Himmelmoor wieder Besucherfahrten. Im Jahr 2016 finden sie regelmäßig jeweils am 1. und 3. Sonntag der Monate April bis Oktober statt, außerdem an Ostern 2016. Hier der Link zur Internetseite des Vereins:
Torfbahn Himmelmoor

Elbe-Weser-Dreieck

11.03.2014 Industrie-Erdenwerk Archut GmbH & Co. KG, Sauensiek (UV)
Werk und Bahn waren in Betrieb – ich traf zunächst im Abbaugebiet auf die Streckenlok und ging anschließend ins Werk. Dort konnte ich mich dann umschauen: Eine Diema-Lok stand dort als Verschublok bereit, zwei weitere Maschinen standen gleislos abgestellt.

- Diema (ohne Schild, 2645), grün, offen, Verschub im Werk
4 Schöma (ohne Schild, 2376), grün, offen, gleislos abg.
- Diema 2662, DS20, 22 PS, 2.8 t, grün, offen, gleislos abg.

Anschließend ging es nochmals ins Moor, wo zunächst einmal der ins Werk zurückkehrende Zug kurz vor dem Bahnübergang aufgenommen werden konnte und sich anschließend noch zwei weitere Loks fanden:

- Diema (1853), orange, geschlossen, Streckenlok
3 Diema 2311, DL6, 8 PS, 1.15 t, MNr. 2537940, grün, offen, im Moor
2 Diema 2521, DL8, 11 PS, 2 t, MNr. 3183799, grün, offen, im Moor

Beim vorherigen Besuch gab es noch Diema 1196 zu sehen – diesmal nicht – möglicherweise stand sie aber noch in irgendeiner Ecke des Werkes.

11.03.2014 Industrie-Erdenwerk Archut GmbH & Co. KG, Abbaustelle Hatzte, Elsdorf (Hatzte) (UV)
Die Verladestelle war augenscheinlich in diesem Jahr noch nicht aktiv. Neben der Verladung ist eine größere Menge Torf aufgehäuft, die zur Abfuhr bereitsteht. Zwei Loks stehen in dem offenen Lokschuppen, der immer mehr verfällt – nun fehlen schon Teile des Daches.

- Schöma 2656/1963, 22 PS, 4 t, MNr. 3466323/24, grün, geschlossen
- Diema 2852, DL6, 11 PS, 1.15 t, MNr. 3885645, grün, offen

Auf eine definitive Stillegung deutet hier aber erst einmal nichts hin.

13.06.2015 Euflor Humuswerk GmbH, Aschhorner Moor, Drochtersen (AC)
Die im Werk vorhandenen Loks konnten besichtigt werden. Anschließend gab es eine gut einstündige Runde mit der modernen Diema-Lok und einigen Torfloren. Unterwegs trafen wir auf den Moorkieker, der seinerseits mit einer Besuchergruppe unterwegs war.

14 Schöma 5520, CHL20G, orange, geschlossen
-  Diema 5240/1993, DFL30/1.4, 25 kW, 3.5 t, MNr. 7728931, grün, geschlossen, unsere Zuglok

-  Diema 2407/1961, DL6, 7.5 PS, 1.05 t, MNr. 2747000, grün, offen, Aufschrift „Nico+Opa“
5  Diema 2604/1963, DL6, 8 PS, 1.15 t, MNr. 3458497, grün, offen
2  Diema 2110, DS14, 22 PS, 2,8 t, MNr. 3902852/53, grün, geschlossen

-  Diema 2338/1960, DL6, 8 PS, 1,15 t, MNr. 2696423, grün, offen
11 Diema 2269, DL6, 11 PS, 1.15 t, MNr. 1709564, grün, geschlossen

Wir fuhren im Prinzip auf der Route des Moorkiekers, allerdings entgegengesetzt, so daß dieser uns schon bald entgegenkam und ausweichen mußte.

-  Diema 2491, DS11/2, Moorkieker-Zug, grün, geschlossen, im Moor gesehen

Nach Auskunft unseres Lokführers sollte noch eine weitere Lok im Moor stehen, die wir aber nicht gesehen haben.

Lt. Lokliste fehlten insgesamt 7 Loks, und zwar: Diema 2228 (DS14), 1843 (DS14), 1875 (DS20), 2746 (DS11/2), 2259 (DS11/2), 2655 (DS20) und 2893 (DS20). Einige dieser Loks sind sicherlich dem Torfwerk Wolfsbruchermoor zuzuordnen.

07.05.2016 Euflor GmbH für Gartenbedarf, Wolfsbruchermoor, Wischhafen (Wolfsbruchermoor)(UV)
Am Sonntag war natürlich nichts los hier, aber es waren vier Loks zu sehen, die sich allesamt vernünftig aufnehmen ließen. Der Torfabbau läuft augenscheinlich in durchaus nennenswerter Größenordnung. Der Torf wird aber nur auf Lkw verladen und nicht vor Ort verarbeitet.

13 Diema 2655/1963, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 3477149/50, grün, geschlossen, zusammen mit Dieme 2893
-  Dieme 2893/1966, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 4323133/34, grün, geschlossen, zusammen mit Dieme 2655
 9 Diema 2746/1964, DS11/2, 22 PS, 2.2 t, MNr. 2137623/24, grün, geschlossen, vor der Entladung
 8 Diema (ohne Schild, 1875), grün, geschlossen

Auf der anderen Straßenseite wird ebenfalls in größerem Umfang Torf gestochen, und zwar vom Erdenwerk Tabeling, allerdings unter gänzlichem Verzicht auf die Feldbahn.

06.05.2017 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Abbaustelle Findorf, Gnarrenburg (HD)
Die Gleise, die das Abbaufeld Findorf erschlossen haben, sind endgültig abgebaut worden. Der Frästorf wird nunmehr mit Treckergespannen über eine neu aufgeschüttete Strasse aus Sand und Mineralgemischen abgefahren. Die Verladeeinrichtungen stehen noch, auch die Diema 1848/1955, die wohl für den Abtransport der Streckengleise eingesetzt wurde. Die Gleise nebst Schwellen sind auf dem Gelände des Hauptwerks Gnarrenburg gelagert.

07.05.2016 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (UV)
Im Vorbeifahren war zu sehen: Die im Werk abgestellte Lokreihe stand immer noch unverändert wie im letzten Jahr dort. Das Gleistor stand eigenartigerweise offen (trotz Samstag, Betriebsruhe). Weite Teile der kleinen Entladeanlage, die bisher auf der Rückseite des Werkes von außen einsehbar war, sind nun durch gestapelte Palettenware der Einsicht entzogen.

Im Moor, genauer gesagt am Gleisdreieck (das nun keines mehr ist!) tut sich etwas: Die Strecke nach Ober Barkhausen wurde komplett bis einschließlich Gleisdreieck abgebaut. Dafür hat man aus der Ausweiche entlang des Weges heraus ein Gleis über den Weg gelegt, aber noch nicht weiter nach Westen verlängert. Auch ein Andreaskreuz wurde aufgestellt. Das Abbaugebiet westlich des Weges wird nun langsam in Betrieb genommen. Es sieht so aus, als wolle man noch weitere Stichgleise Richtung Westen legen, evtl. auch etwas über das (ehemalige) Gleisdreieck hinaus.

In diesem Bereich waren insgesamt 4 Lokomotiven aufzufinden:

18 Diema 1457, 14 PS, MNr. 1847, grün, geschlossen, mit Bauzug
24 Schöma 6096, CHL20G, grün, geschlossen
 9 Schöma 6097, CHL20G, grün, geschlossen
 1 Schöma 6556, CHL20G, grün, geschlossen

Ob die Feldbahn auch über das zweite Gleisdreieck hinaus in das neue Abbaugebiet in Richtung auf den Augustendorfer Kanal führt, haben wir heute nicht untersucht.

Abbaustelle Findorf: Grundsätzlich herrscht hier Betrieb, nur offenbar nicht genau jetzt: Wir fanden nur eine kleinere Lok und einen Leerzug.

20 Diema 1848/1955, DS14, 14 PS, 2.8 t, MNr. 1780829, grün, geschlossen

Die Ende April noch vorhandenen beiden größeren modernen Loks wurden zwischenzeitlich offenbar wieder abgezogen.
 

22.09.2015 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (HD)
In Findorf wurde bis zum 8. September Stechtorf abgefahren. Dieser wurde zuvor mit entsprechenden Fahrzeugen zu einer Miete an der Hauptstrecke gebracht und dort auf Loren verladen. Heftige Regenfälle zu dieser Zeit erforderten jedoch eine Betriebsunterbrechung, da die Gleise im Abbaugebiet an der Miete nicht mehr sicher zu befahren waren und stabilisiert werden mussten. Die Lokomotiven (SCHÖMA  6556/2011 und 6099/2006) wurden wieder zum Hauptwerk befördert.

Die Verladeanlage selbst wurde verbessert. Der Torfabbau wird nach Aussage eines dort angetroffenen Mitarbeiters auf Frästorf umgestellt. Für den Transport der "neuen" Schöma Lokomotiven steht ein eigener Anhänger, gezogen von einem Trecker, bereit. Dadurch ist es möglich auch die schweren SCHÖMA-Lokomotiven in recht kurzer Zeit innerhalb der vier Teilnetze Barkhausen, Sandberg, Findorf und Steinfeld auszutauschen. Das bedeutet aber auch, dass eine Lokomotive dieser Bauart mehrfach in einem Jahr umziehen kann, was natürlich die Lokstatistik nicht einfacher macht.

20.09.2015 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (UV)
Erneut ein sonntäglicher Abstecher ins Moor, und wieder dorthin, wo sich früher die Miete befand: Dort war diesmal nur eine Lok vorzufinden.

 1 Schöma 6556, grün, geschlossen

Die Gleise waren blank, allerdings nur bis etwa zur ehemaligen Miete.
In Nachbarschaft zum Gleisdreieck in Richtung Ober Barkhausen ist ein neues Torfabbaugebiet erschlossen worden. Es wird Frästorf gewonnen. Neue Bahngleise hat man nicht verlegt - der Torf wird mit Raupenfahrzeugen an die bestehende Hauptstrecke transportiert und dort auf die Bahn verladen.
Der hier noch im Frühjahr vorhandene Wald ist gehäckselt worden und wird nun ebenfalls an der Hauptstrecke auf die Bahn verladen und ins Werk transportiert. Sowohl im Moor als auch im Werk war je ein beladener Hackschnitzelzug zu sehen.

In der Ferne erkennbar ist offenbar kürzlich ein weiteres Abbaufeld entstanden, und zwar unweit entlang der Straße am Augustendorfer Kanal. Inwieweit dort die Bahn hinführt, haben wir nicht untersucht.

Wir haben uns gefragt, wo wohl die weiteren Betriebslokomotiven standen: Im Moor haben wir nichts weiter gesehen, und weite Teile des Werkes haben wir auch eingesehen: Dort stand wie gewohnt an der Entladung an der Westseite des Werkes Lok 16 Schöma 6098, die aufgrund des nun fehlenden Zaunes zum Moorkanal recht gut zu beobachten war, sowie die bereits bekannte Reihe abgestellter Loks (6 Stück), bestehend aus:

7 Diema 826
19 Schöma 2655
40 Diema 1268
14 Diema 1233
?  Diema (schmales Original-Führerhaus mit runden Fenstern, Motorvorbau sechseckig)
30 Diema

Dahinter mit etwas Abstand befand sich noch die Lok 44 Diema 5187, und neben der Werkstatt die alte Lok 5 Diema 990.
Umrundet man das Werk von der östlichen Zufahrt (am Gleisanschluß) aus entlang der Einzäunung, kann man ohne Weiteres bis in die Nähe der Werkstatt gelangen. Bis zu der Reihe der abgestellten Loks kommt man aber leider nicht.

Der normalspurige Gleisanschluß wird übrigens definitiv nicht mehr genutzt: Gleich zwei Prellböcke hintereinander markieren das Ende des befahrbaren Gleises noch deutlich vor dem Werksgelände.

Die nicht weit entfernte Abbaustelle Findorf liegt augenscheinlich vorübergehend wieder still. Ein Lorenzug war an der Entladung vorhanden, Loks waren nicht dort. Wir haben anschließend von hinten ins Moor geschaut und dort in der Ferne eine ältere Diema-Lok zusammen mit einem weiteren Lorenzug gesehen.

17.09.2015 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (CL)
Hauptwerk: Das Anschlussgleis zur EVB wird nicht mehr genutzt, es stehen zwei Prellböcke auf dem Gleis und im Werksgelände sind die Gleise mit Schotter zugeschüttet worden. Die Torfbahn ist in Betrieb, z. Z. werden auch Holzhackschnitzel mit der
Torfbahn aus dem Abbaugebiet abgefahren.

Abbau Findorf: Das Abbaugebiet wird wieder genutzt, aber die Torfbahn fährt z. Z. nicht. An der Verladeanlage steht nur eine Garnitur leerer Torfloren abgestellt und das Gleis ist verrostet. Es sieht aus wie früher, es lagern keine Gleisjoche an der Verladeanlage. Von der Straße nach Dahldorf im Süden des Abbaugebiets ist ein Zug mit Lok zu erkennen, der Torf liegt in mit Planen abgedeckten Mieten am Gleis. An der Zufahrt zum Abbaugebiet stehen (Pisten-)Raupen abgestellt, was vermuten lässt, dass auf einen Teil des Abbaugebietes jetzt Frästorf abgebaut wird oder das Gebiet gerade auf Frästorf umgestellt wird, hinter den Häusern im Norden des Abbaugebietes sieht man immer noch die langen Reihen Torfsoden zum Trocken.

08.03.2015 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (UV)
Wiederum ein sonntäglicher Abstecher ins Moor, und wieder dorthin, wo sich früher die Miete befand: Es waren diesmal drei Loks vorzufinden, die Gleise waren blank:

 1 Schöma 6556 (FNr. lt. Rahmen), grün, geschlossen
 9 Schöma 6097 (FNr. lt. Rahmen), grün, geschlossen
18 Diema 1457, 14 PS, MNr. 1347, grün, geschlossen

Auch das Abbaugebiet Richtung Ober Barkhausen wird weiter angefahren (blanke Gleise). Das aktuelle Abbaugebiet liegt aber recht weit hinten, noch deutlich hinter dem einzelnen Haus, das sich in einer Baumgruppe im Moor verbirgt. Die Bahn führt um das Wäldchen herum. Der frühere Abbaubereich ist nun planiert.
Ferner hat es den Anschein, als würden im vorderen Bereich (noch vor den früheren Abbauflächen) neue Flächen für den Torfabbau vorbereitet. Eine Erschließung per Bahn war aber noch nicht erkennbar - wenn, dann würde diese aber auch direkt vom Hauptdamm aus (nahe erstes Gleisdreieck) erfolgen.

Im Werk war - von außen erkennbar - eine der „älteren neuen“ Schöma-Loks zu sehen (16 Schöma 6098), die der Entladung zugeteilt war, ferner immer noch eine Reihe von scheinbar abgestellten älteren Loks. Soweit möglich ließ sich diese Reihe (6 Loks) von außen wie folgt identifizieren (von vorn nach hinten, alle grün, geschlossen):

 7 Diema 826
19 Schöma 2655
40 Diema 1268
14 Diema 1233
?  Diema (schmales Original-Führerhaus mit runden Fenstern, Motorvorbau sechseckig)
?  Diema (großes Eigenbau-Führerhaus, mit eingebautem Scheinwerfer auf der Rückseite)

Die nicht weit entfernte Abbaustelle Findorf ist wieder hergerichtet worden und wird zumindest zeitweise betrieben (befahrene, aber nicht blanke Gleise). Auf der Anlage befanden sich drei Loks und zwei Lorenzüge, sowie eine Flachlore.

20 Diema 1848/1955, 14 PS, 2.8 t, MNr. 1780829, grün, geschlossen, mit Flachlore
23 Schöma 6099 (FNr. lt. Rahmen), grün, geschlossen
33 Schöma (2908, Fabrikschild von außen schwer lesbar), grün, geschlossen

Die Lok 33 ist offenbar einmal generalüberholt worden und trägt nicht mehr den originalen, sondern einen eckigen Vorbau.
Eine anschließende Umrundung des Abbaugebietes (über Dahldorf) brachte zutage, daß im Feld nun wieder reichlich gestochener Torf liegt. Außerdem war in der Ferne ein dritter Lorenzug zu sehen, allerdings ohne Lok.

14.10.2014 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (ML)
Am 14.10.2014 war ich bei bestem Herbst-Sonnenschein-Wetter im Raum Gnarrenburg unterwegs und habe dort mal nach den Torfbahnen geschaut. Alles sehr traurig...
 
a) Abbau Findorf: liegt weiter komplett still, keine Loks und Loren hinterstellt, die Gleisstrecke von der Verladeanlage ins Moor ist (wie schon bekannt) abgebaut, die entsprechenden Gleisjoche sind auf dem LKW-Wendeplatz vor der Verladung sauber aufgestapelt. Obwohl hier gar nichts läuft treffe ich zum Glück zwei Mitarbeiter, die routinemäßig den Generator und die weiteren elektr. Anlagen hier warten bzw. testweise hochfahren. Sie bestätigen, dass diese Anlage Findorf mindestens schon zwei Jahre stillliege. Aber dass sie früher oder später doch einmal wieder in Betrieb gehen solle, wofür man dann auch wieder Gleise legen werde. - Mal sehen, ob das wirklich so kommt.
 
b) Hauptwerk Gnarrenburg: von Außen sind drei der moderneren SCHÖMA-Loks (Bj. 2006/2011) auszumachen sowie reihenweise lange (leere) Torfzüge. Es bewegt sich heute aber nichts. Und trotz freundlicher Nachfrage im Büro wird mir leider kein Zutritt gewährt.
 
c) Abbau Langenhausen: die um 2013 ins dortige Abbaugebiet angelegten recht breiten Sandwege haben tatsächlich zur vollständigen Aufgabe des dortigen Feldbahnbetriebs geführt. Es sind dort jetzt gar keine Gleise mehr vorhanden (also auch keine Loks und Loren hinterstellt o.ä.). Auch die Verladeanlage von der Feldbahn in den LKW/Treckergespann ist komplett entfernt worden.
 
d) Abbau Huvenhoopsmoor: gar kein Betrieb, auch keine Personen anzutreffen, alles abgeschlossen und es wirkt ziemlich ausgestorben. An der Verladeanlage stehen einige leere Torfzüge, dazwischen eine DIEMA-Lok. Das war's hier aber auch.
 
e) Abbau im Moor bei Barkhausen: aktuell kein Betrieb, alles ausgestorben. Immerhin stehen hier Lorenzüge und auch zwei Loks bereit (heute aber tatenlos).
 
f) Abbau Steinfeld: Der Lichtblick! Hier läuft der Ladebetrieb planmäßig, pendelt die Feldbahn zwischen Moor und LKW-Verladung rege hin und her. Bestimmt wird der Betrieb hier vor allem von zwei moderneren Schöma-Loks (Nr. 24 als Rangierlok an der Verladung; Nr. 9 als Streckenlok), Lok-Nr. 39 holt die beladenen Züge direkt aus dem Moor und übergibt sie etwa in Höhe der "Garagen" am Beginn des Werksgeländes an die Streckenlok Nr. 9. Lok Nr. 10 dient beim Gleisbau, während Nr. 5 und Nr. 15 als Reserve in den Garagen stehen. Im Moor/Abbau selbst bin ich nicht gewesen, dort befinden sich vielleicht noch ein bis zwei kleinere Loks (wenn überhaupt).
 
Zusammenfassend darf ich eine Putzfrau des Torfwerks zitieren, die ich dort kurz sprechen konnte: "Es wird alles weniger, wie überall".

12.10.2014 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (UV)
Ein wochenendlicher Blick zur ehemaligen Miete - es gab zwei Loks zu sehen:

1  Schöma 6556 (FNr. lt Rahmen), grün, geschlossen
44 Diema 5187/1991, DFL30/1.1, 21 kW, 3.5 t, MNr. 7901604, grün, geschlossen

Dem Gleiszustand nach zu urteilen wird wohl nicht täglich gefahren - insbesondere über die ehemalige Miete hinaus in Richtung Augustendorf ist schon einige Tage nichts mehr gefahren, Am ehesten läuft wohl noch etwas auf den beiden neuen Gleisen, die in etwa vom ehemaligen Mietengelände in östliche Richtung abzweigen.

Die Strecke Richtung Ober Barkhausen liegt nach wie vor. Der Abbau scheint sich aber in die hinteren Bereiche zu verlagern. Das Gleis führt hier um ein von Wald umringtes Haus in Insellage herum. Hier fanden wir den abgestellten Zug der Gleisbauer:

18 Diema 1457, 14 PS, MNr. 1347, grün, geschlossen

Die erst vor einigen Jahren neu errichtete Verladeanlage Langenhausen ist abgeräumt worden, ebenso wie sämtliche Gleise in diesem Moorgebiet. Es wird nur noch mit Treckergespannen auf geschotterten Wegen ins Moor gefahren. Außer zwei ausgebauten und beiseitegelegten Weichen auf der Fläche der ehemaligen Verladeanlage ist hier nichts mehr von der früheren Feldbahn übriggeblieben.

Im Hauptwerk Gnarrenburg (wir haben auf der Rückseite über den Zaun geschaut) waren zwei modernere Loks zu sehen (23 Schöma 6099 und 7 Schöma 6558), daneben eine Reihe älterer Loks (mind. 6 Stück), die wohl zum Verkauf stehen. Einzelheiten hierzu ließen sich von außen nicht ermitteln.

In Findorf ist die Lage unklar. Hier standen keine Fahrzeuge - es sieht so aus, als wären die Gleise abgebaut worden. Die Verladeanlage selbst war aber noch komplett vorhanden.

09.03.2014 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Gnarrenburg (UV)
Ein sonntäglicher Abstecher ins Moor, und zwar dorthin, wo sich früher die Miete befand: Es waren insgesamt vier Loks vorzufinden, die Gleise waren blank:

 1 Schöma 6556 (FNr. lt Rahmen), grün, geschlossen
11 Diema 1584, 12 PS, MNr. 1441802, grün, geschlossen
18 Diema 1457, 14 PS, MNr. 1347, grün, geschlossen
42 Diema 3224/1971, DFL60/1.2, 62 PS, 6.5 t, MNr. 5068023, eingebauter Motor: Deutz F4L912 Nr. 7253106, 69.5 PS, 2500 U/Min., grün, geschlossen

In diesem Bereich sind zwei neue Abbaugleise entstanden, die in östliche Richtung führen. Das längere der beiden kreuzt neu einen Feldweg, der mit Andreaskreuzen gesichert ist. Das Gleis ist solide und sauber verlegt. Hier werden ehemals landwirtschaftliche Flächen neu dem Torfabbau zugeführt.

Weiterhin angefahren wird auch das Abbaugebiet Ober Barkhausen (weiter südlich gelegen). Nördlich – in Richtung Augustendorf – gibt es auch noch Torfelder, die angefahren werden. Ob hier aber noch Torf abgebaut wird oder nur Bunkerde verteilt wird, war nicht ganz klar. Jedenfalls endet hier die Strecke Richtung Huvenhoopsmoor, die man im letzten Jahr insgesamt um etwas weniger als die Hälfte eingekürzt hat.

11.03.2014/ Die blanken Gleise vom Sonntag machten Lust auf mehr – aber nix gab’s! Erwartungsgemäß gewährte man keinen Zutritt ins Werk. Im Vorbeifahren war dann zu sehen, daß sich eine größere Anzahl Loks aufgereiht im Werk befand, schätzungsweise 10 Stück.

Völlig überraschend: Auf der Strecke ins Moor bewegte sich nichts – keinerlei Betrieb. Zwei Loks standen dort, wo wir am Sonntag schon unterwegs waren. Ich habe nicht weiter nachgeschaut, sondern bin gleich weiter zur Betriebsstelle Huvenhoopsmoor gefahren. Auch hier war nichts los. Zwei Leute waren mit Reparaturen beschäftigt – sonst alles ruhig. Nach einigen mißtrauischen Nachfragen durfte ich dann einen kurzen Rundgang machen. Bis auf eine Lok (21) waren alle weggesperrt, ich konnte zumindest den Inhalt des Lokschuppens erfassen. Weitere Loks sollen sich noch in den (verschlossenen) Garagen befunden haben. Immerhin war zu erfahren, daß man sich wohl demnächst von einer Reihe überzähliger Loks trennen möchte.

21 Diema 2657/1963, DS30, 42 PS, 5 t, MNr. 3674287/89, grün, geschlossen, Verschub an der Entladung

im Lokschuppen:
 4 Diema 1804, 14 PS, MNr. 1758834, grün, geschlossen
35 grün, offen
17 Diema (2751), grün, geschlossen
 8 Schöma 6559/2011, CHL20G, 3.5 t (FNr. lt. Schild und Rahmen), grün, geschlossen
 2 Schöma 6557/2011, CHL20G, 3.5 t (FNr. lt. Schild und Rahmen), grün
32 Diema 2484/1962, DL8, 11 PS, 2 t, MNr. 3017386, grün, geschlossen

11.03.2014 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Abbaustelle Steinfeld, Bülstedt (Steinfeld) (UV)
Hier war zumindest vormittags etwas Betrieb und die Stimmung war mäßig entspannt. Die beladenen Züge stauten sich, da zunächst keine Lkw zur Beladung bereitstanden. Nachdem diese dann nach und nach eintrudelten (der erste aus Tschechien, der zweite aus dem Landkreis Friesland), lief auch der Feldbahnbetrieb wieder an. Der entladene Torf wird ausgesiebt und dann direkt auf die Lkw befördert.

Eine Lok (24) dient zum Verschub an der Entladung, eine zweite (9) besorgt den Streckendienst bis zur Betriebsstelle am Rand des Moores, und eine weitere Streckenlok (39) fährt ins Moor, wo wiederum die Wagen mit einer (oder zwei) Moorlok(s) getauscht werden. Zwei kleinere Loks standen in den Garagen und wurden heute nicht verwendet. Die beiden großen Streckenloks (24 und 9) passen aber wohl nicht in die Garagen hinein.

24 Schöma 6096/2006, CHL20G, 36 kW, 3.5 t, MNr. 10132386, grün, geschlossen, mit FFS, Verschub Entladung
 9 Schöma 6097/2006, CHL20G, 36 kW, 3.5 t, MNr. 10132385, grün, geschlossen, mit FFS, Streckenlok 1. Abschnitt
39 Diema 4224/1979, DFL30/1.7, 47 PS, 6 t, Motor Deutz F3L912 MNr. 5781588, grün, geschlossen, Streckenlok 2. Abschnitt
15 Diema 1524, 10 PS, MNr. 1419935, grün, offen, in den Garagen
10 Diema 2248/1959, 7.5 PS, 1.15 t, MNr. 2517683, in den Garagen
26 Diema (1439), grün, geschlossen, Moor-Lok
und evtl. noch eine Lok im Moor

Im Moor habe ich neben der Moor-Lok 26 aber nur die Lok 39 gesehen – den Angaben des Personals nach sollte aber noch eine weitere Lok im Moor stecken.

Ein Mitarbeiter berichtete, dass der Betrieb Steinfeld noch bis 2021 laufen soll, im Huvenhoopsmoor soll in fünf Jahren Schluß sein. In Langenhausen/Klenkendorf kommt der Torfabbau jetzt ohne Bahn aus, nachdem man massiv Wege gebaut hat (ich habe heute dort nicht selbst nachgeschaut). In Findorf ruht der Betrieb derzeit (selbst gesehen), Gleise liegen noch, aber der Fuhrpark ist komplett abgezogen worden. Im Moor wurde dort bislang noch kein neuer Torf gestochen. Hagen liegt seit 2012 still.

07.05.2016 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Werk Hagen, Hagen im Bremischen (UV)
Nun ist es endgültig: Das Torfwerksgebäude steht zwar nach wie vor ungenutzt da, aber nun sind sämtliche Gleise am Werk ausgebaut worden. Dies dürfte im letzten Jahr geschehen sein. Von den Gleisen liegt noch ein Teil aufgestapelt dort. Feldbahnfahrzeuge sind keine mehr vorhanden.

03.2015 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Werk Hagen, Hagen im Bremischen (CL)
Nach einem Bericht des Weser-Kurier hat THG/Compo nach der Übernahme festgestellt, dass das Torfwerk Friedrich Meiners zu tief gegraben hat, womit die Renaturierung nicht so wie geplant umgesetzt werden kann. Mit einer Genehmigungsänderung soll jetzt der Plan angepasst werden. THG/Compo hat für die Flächen nach wie vor eine unbefristete Abbaulizenz, die Torfmächtigkeit reicht noch für etwa 20 Jahre.

08.10.2014 Torf- und Humuswerk Gnarrenburg GmbH, Werk Hagen, Hagen im Bremischen (ML)
Die Lage ist unverändert. Werk und Abbau liegen weiter komplett still, es hat sich hier seit mehr als zwei Jahren gar nichts mehr getan. Die Gleisstrecke liegt nach wie vor und wuchert zu.

08.03.2015 TURBA Erden- und Humuswerk GmbH, Osterholz-Scharmbeck (Teufelsmoor, Neu St. Jürgen)(UV)
Der Zugang ist aufgrund rigider Beschilderung und freilaufender (auch bissiger) Hunde nicht einfach. Ein Beschäftigter wohnt vor Ort und erwies sich - nachdem Schilder und Hunde überwunden waren - als recht zugänglich und gesprächsbereit. Man ist allerdings vorsichtig und reserviert aufgrund von Diebstählen in der vergangenen Zeit. Normalerweise ist eine Genehmigung von der Firmenzentrale in Papenburg notwendig. Eine kurze Inaugenscheinnahme des Feldbahnbetriebes war dennoch möglich.

Es gibt nur Positives zu berichten. Die Bahn läuft (blanke Gleise!), der gesamte Betrieb wirkt im Gegensatz zu früheren Besuchen aufgeräumt und macht einen strukturierten Eindruck. Nur noch wenige Torfwagen liegen zur Reparatur auf der Seite, das Meiste steht auf den Gleisen und wird benutzt. So auch drei Loks:

59 Diema 2215/1959, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 2481341/42, grün, geschlossen
60 Diema 2233/1959, DS28, 28 PS, 3 t, MNr. 2883778/79, grün, geschlossen
62 Diema 2549/1962, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 3210371/72, grün, geschlossen

Es befindet sich noch eine vierte Lok im Bestand (das muß 53 Diema 1701 oder 54 Diema 1579 sein), die z.Zt. aber in einer auswärtigen Werkstatt zur Überholung weilt. Die übrigen Loks wurden verkauft, in den letzten 4 Jahren wechselten 6 Stück den Besitzer, sie gingen an Vereine und Privatleute, teils auch ins Ausland.

Der Torfabbau - wenn er auch nicht mehr so benannt wird - hat hier durchaus eine Zukunft, und zwar in reduzierter Form. Es werden nur nach und nach kleinere Flächen in Beschlag genommen, das Ganze läuft unter dem Stichwort „Renaturierung“, und die Feldbahn ist dabei. Ein Zeithorizont von etwa 10 Jahren wurde genannt. Der Torf wird nach wie vor nicht vor Ort verarbeitet, sondern ausschließlich per Lkw abgefahren. Von den ehemals 30 Beschäftigten dieses Betriebes sind nur noch 2 verblieben.

Unverändert steht einige hundert Meter vor dem Torfwerk in einem nachgebauten Milieu ein kurzer Zug als Denkmal, Schöma 866 zusammen mit zwei Torfloren, in der laubfreien Phase auch recht gut fotografierbar.

12.07.2014 TURBA Erdenwerk, Teufelsmoor (HD)
Es ist nunmehr amtlich, dass der Betrieb der Turba mit Ende des Jahres 2013 eingestellt wurde. Zur Zeit laufen Naturierungsarbeiten im Auftrag des Landkreises Osterholz-Scharmbeck. Dafür sind etwa zwei Jahre vorgesehen, so dass ab Ende 2015 kein Feldbahnbetrieb mehr stattfinden wird. Zum Einsatz vor Zügen, die bei der Renaturierung eingesetzt werden, kommen die drei DIEMA Maschinen 59 (DIEMA 2215/59), 60 (DIEMA 2233/59) und 62 (DIEMA 2549/62). Dazu noch etwa 30 Loren mit denen der beim Rückbau anfallende Nasstorf über die noch vorhandene Entladeanlage auf Halde gekippt wird. Weitere Maschinen sind nicht mehr vorhanden.

11.05.2014 TURBA Erdenwerk, Teufelsmoor (AC)
Liste Seite 45: Lok 57 müsste kursiv gesetzt werden und # muss entfernt werden.

Emsland

07.12.2016 Klasmann-Deilmann GmbH, Werke Groß Hesepe/Schöninghsdorf, Verladung Dalum (CL)
Die Verladung Dalum ist komplett abgebaut. Bis auf die einasphaltieren Gleise sind alle anderen Gleise in Bereich der Verladung rückgebaut
worden. Auf dem Sanddamm liegen nach ein paar Metern noch die Gleise ins Abbaugebiet soweit man sehen kann. Auch die  Verbindungsstrecke nach Groß Hesepe liegt noch, ist allerdings stark verrostet. Was sonnst noch für Gleise im Moor liegen war vom Rand nicht zu erkennen. Ein Blick vom Aussichtshügel ins (ehemalige) Abbaugebiet zeigte, zumindest im großen und ganzen sind die Arbeiten zur Renaturierung abgeschlossen.

15.11.2015 Klasmann-Deilmann, Werke Groß Hesepe/Schöninghsdorf, ehemalige Verladung Bült (CL)
Von der Torfbahn und der Verladeanlage sind keine Spuren mehr zu sehen, die Zufahrt zur Verladeanlage endet jetzt an einem Acker. Das gesamte Abbaugebiet ist kultiviert worden und wird großenteils als Acker genutzt. Ziemlich in der Mitte steht jetzt ein Maststall. Auch die mit Trecker angelegten Torfmieten am Rand sind mittlerweile fast vollständig verschwunden.

02.2015 Klasmann-Deilmann, Werke Groß Hesepe/Schöninghsdorf (CL)
Die Verladeanlage Griendtveenweg existiert nicht mehr. Im März 2014 wurde das Gelände gerade kultiviert. Nichts erinnert mehr an die Anlage, selbst die Betonplatten des Wegs ist mittlerweile komplett weg. Im Dezember 2013 langen im Abbaugebiet noch die Gleise, im März 2014 waren die Gleise abgebaut und aufgestapelt. Im November 2014 wurde nördlich der Provinzialstraße das Gebiet kultiviert. Es ist noch eine große Miete Torf vorhanden die direkt in LKW verladen wird. Südlich der B 402 läuft der Torfabbau noch, wenn auch ohne Torfbahn. Die Torfbahn ist von Abbaugebiet/Verladeanlage bis nördlich des Bahnübergangs Griendtveenweg rückgebaut(Stand Februar 2015).

In Schöninghsdorf südlich der Zollstraße gab es noch eine der kleinen 600 mm Anlagen die über 2000 hinaus betrieben wurde. Das Gebiet ist mittlerweile auch rekultiviert. Zum Schluss gab es hier keine Torfbahn mehr.

Im Südfeld(Dalum-Wietmarscher-Moor) läuft der Abbau nach Aussage eine Mitarbeiters im November 2014 noch 2 Jahre.

02.03.2016 Humuswerk Wietmarschen, Wietmarschen-Füchtenfeld (CL)
Am 01.03.2016 ist der letzte Torfzug gefahren. Die große Miete ist komplett verschwunden. In der nächsten Zeit werden nur noch die letzten Gleise rückgebaut. Das gesamte rollende Feldbahnmaterial hat einen Käufer gefunden, selbst alle Torfloren. Die SCHÖMA 5423/1994 soll nach Aussage von Mitarbeitern an den Küstenschutz gehen. Am 01.03.2016 waren noch alle 5 SCHÖMA-Loks in Füchtenfeld vorhanden. Die beiden DIEMA-Loks sind schon etwa Mitte Februar 2015 abgeholt worden. Die Strecke in östliche Richtung ist über den Februar 2015 rückgebaut worden (siehe auch meine Meldung vom Februar 2015). Das eigentliche Werk verarbeitet noch den in großen Mieten auf dem Hof gelagerten Torf, die Schließung ist für den 30.06.2016 geplant. Es verbleiben für etwa 1 1/2 Jahre nur noch einige Restabbauflächen in Richtung Georgsdorf, allerdings weit außerhalb des Hauptabbaugebietes und wie bisher ohne Torfbahn.

15.11.2015 Humuswerk Wietmarschen, Wietmarschen-Füchtenfeld (CL)
Das letzte Kapitel in Sachen 600 mm-Torfbahnen auf dem Gebiet des Bourtanger Moores und somit auch in der Grafschaft Bentheim schließt sich. Die Abbaulizenz läuft wie geplant zum Ende des Jahres aus. Über den Sommer ist direkt an der westlichen Strecke in Moor mit Treckergespannen und Morooka-Raupendumper eine große Torfmiete angelegt worden die noch bis in das Frühjahr liegen darf. Nur noch von dieser Miete wird Torf mit der Torfbahn ins Werk transportiert, der letzte Torf aus den zusammen geschobenen Torfwällen ist nach Aussage der Mitarbeiter am Dienstag, dem 10.11.2015 abgefahren worden. Ganz im Westen des Abbaugebietes liegen noch kurze Torfwälle, die aber mit Trecker und Morooka abgefahren werden. Bis zum Jahresende müssen, mit Ausnahme der westlichen Strecke bis zur Torfmiete, alle anderen Strecken im Moor rückgebaut werden. Ob dieses Jahr noch mal Torfzüge fahren ist nicht sicher, wenn dann aber nur noch für ein paar Tage. Wenn der letzte Torf verarbeitet worden ist soll das Werk geschlossen und, wie auch das Feldbahnmaterial (die beiden grünen Moorloks sollen schon je einen Käufer gefunden haben), verkauft werden. Trotzdem ist im Sommer als Reservelok die SCHÖMA 1877/1956 aus Wietinghausen hierher umgesetzt worden, wurde aber aufgrund der geringen Motorleistung kaum eingesetzt.

02.2015 Humuswerk Wietmarschen, Wietmarschen-Füchtenfeld (CL)
Das Aufräumen hat begonnen. In Oktober 2014 war noch alles beim alten. Im Februar 2015 war die nach Osten führende Strecke rückgebaut, die beiden anderen Strecken sind noch befahren. Zum Ende des Jahres endet der Torfabbau. Die beiden abgestellten DIEMA-Loks waren nicht zu sehen. Es ist nicht die letzte 600 mm Torfbahn im Emsland, das gesamte Gebiet liegt im Landkreis Grafschaft Bentheim. Es ist die letzte 600 mm Torfbahn auf dem Gebiet des Bourtanger Moores in der Grafschaft Bentheim.

Esterweger Dose

01.04.2016 Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland, Verladung Süd B401 (BD)
Hier war schon um 11 Uhr kein Betrieb mehr, die Anlage ist aber laut Aussagen eines Mitarbeiters eigentlich täglich in Betrieb.

03.10.2015 Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland (Sedelsberg)(UV)
Der Himmel war inzwischen grau geworden - dennoch habe ich die mir bekannten Betriebsstellen der Torfbahn aufgesucht.

Moor-Erlebnispfad (an der Kanalbrücke nahe der Gedenkstätte Esterwegen):
Nach etwa einem Kilometer Fußmarsch ins Moor ließen sich zwei bereits aus der Ferne observierte Loks erreichen:

26         Schöma 4392/1980, CHL20G, orange
76917   Schöma 4972/1988, CHL20G, orange

Verladeanlage Bockhorst (am Küstenkanal): Die noch komplett vorhandene Verladeanlage liegt still, es sind sämtliche Fahrzeuge entfernt worden. Mit einer Ausnahme:

(6940)  Schöma 4971/1988, CHL20G, orange

Diese Lok stand allein auf dem Gleis direkt neben der Anlage. Sie muß erst vor recht kurzer Zeit (einige Tage) hierhergekommen sein, und zwar nicht über die örtliche Verladerampe, sondern über das Gleis aus dem Moor. Das legt die Vermutung nahe, daß dieses Gleisnetz weiterhin vorhanden und nun doch mit den Sedelsberger Gleisen verbunden ist.

Verladeanlage Sedelsberg (am Küstenkanal): Die Anlage ist regulär in Betrieb; wie immer waren hier einige Lokomotiven vorzufinden:

6946    Schöma 6182/2007, CHL40G, orange
6332    Diema 2406/1961, DS30, orange
6943    Schöma 5722/2001, CHL20G, orange
6939    Schöma 4391/1980, CHL20G, orange (nicht fotografiert)

In der Ferne, etwas westlich vom Moorgut Sedelberg, ist eine Betriebsstelle zu erkennen, auf der diverse Maschinen und auch Loks stehen. Diese Örtlichkeit erreicht man, indem man nördlich vom Moorgut den Pappelweg Richtung Moor bis zum Ende fährt (Achtung Schranke!). Die Torfbahn verläuft im hinteren Bereich des Pappelweges etwa 70 m parallel, erst durch Flächen des Moorgutes, später nur noch durch einen Ackerstreifen getrennt.

Betriebsstelle Pappelweg: An der Betriebsstelle selbst zweigt ein Abstellgleis nach Norden ab, auf dem mehrere Loks vorzufinden waren:

20      Schöma 4089/1976, CHL30G, orange
21      Schöma 4088/1976, CHL30G, orange

73/6382 Schöma 4773/1984, CHL20G, orange
(6924)  Schöma 5524/1997, CHL20G, orange
6913    Schöma 4393/1980, CHL20G, orange

Werk Sedelsberg: Hier stand wie üblich eine Lok an der Tankstelle:

6944 Schöma 5723/2002, CHL40G, orange

Letzte Aktion sollte die Normalspurlok sein. Diese war von einem Bahnübergang nördlich des Werkes aus hinter den Gleistor zu sehen. Ein kurzer Fußmarsch auf der Strecke entlang ergab:
Das Anschlußgleis ins Torfwerk ist auch von der Nordseite per Weiche an die Strecke angeschlossen. Diese Zufahrtsmöglichkeit wird aber - dem Zustand der Gleise nach zu urteilen - nicht genutzt. Ansonsten ist dies ein Minimalgleisanschluß. Das einzige Gleis mündet außerdem an der Südseite in den Bahnhof Sedelsberg.
Direkt hinter dem nördlichen Gleistor stand dann die Schöma-Lok, augenscheinlich auch längere Zeit schon nicht mehr benutzt.

- Schöma 2434/1961, CFL150DBR, REV MAS 22.09.12, grün, abgestellt

Im Führerhaus hing ein Zettel mit der Aufschrift „zur Instandsetzung stillgelegt, außer Betrieb“.
Wagenverkehr findet dennoch statt, und zwar über den südlichen Anschluß und den Bahnhof Sedelsberg.

01.11.2014 Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland (Sedelsberg)(UV)
Auf der Verladeanlage Sedelsberg am Küstenkanal standen drei Loks:
6939 Schöma (4391), orange, geschlossen, in der Entladeanlage
6946 Schöma (6182), orange, geschlossen
6943 Schöma (5722), orange, geschlossen (kein Foto)

In der Ferne mitten im Moor stand noch eine Lok. Außerdem war von hier zu sehen, daß es hinter dem Moorgut eine Betriebsstelle gibt, an der verschiedene Geräte und weitere Loks standen. Da man über das Moorgut (Moorgutsweg) nicht weiterkommt, wäre evtl. eine Zuwegung über den Imkerweg zu untersuchen.

Etwas weiter Richtung Westen, an der Kanalbrücke nahe der Gedenkstätte Esterwegen, gibt es einen Moor-Erlebnispfad. Schaut man von hier ins Moor, sieht man eine Abbaustelle, an der sich aktuell auch (mindestens) eine Lok befand. Mit etwa 1 km Fußmarsch könnte man diese erreichen (habe ich aber nicht gemacht).

Die Verladeanlage Bockhorst (ebenfalls am Küstenkanal) ist noch einschließlich Gleisanlagen vollständig vorhanden - das rollende Material ist aber komplett abgezogen worden.

Das alte Torfwerksgebäude in Bockhorst wird nach wie vor von einem Landmaschinenhändler (?) genutzt. Es sieht hier verheerend aus. Ich bin weiter an der ehemaligen Strecke entlang bis zum Rand des Moores gefahren und stieß auf eine Lok:

(6940) Schöma 4971/1988, CHL20G, 43.5 PS, 3 t, MNr. 7397739, orange, geschlossen

Im Werk Sedelsberg stand wie üblich eine Lok an der Tankstelle. Im Hintergrund konnte man weitere Loks sehen, die sich im herbstlichen Licht vor dem Lokschuppen sonnten - u.a. Maschinen, die zuletzt an der Verladeanlage Bockhorst tätig waren.

10.2014 Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland (Sedelsberg) (CL)
Die Verladung Küstenkanal West lag auch im Oktober 2014 still war aber noch vorhanden. Die Gleise waren stark verrostet und es waren keine Fahrzeuge vorhanden. Von Bockhorst, am alten Torfwerk vorbei, ins Abbaugebiet gesehen zeigte sich aber Betrieb. Im Abbaugebiet standen ein großer Bagger und ein "Moorshuttle"(eine Art großer Dumper) und  mindestens 3 SCHÖMA CHL-20G. Eine ältere stand am Rand und zwei neuere als Pärchen mitten im Moor. Es muss eine Verbindung nach Sedelsberg über Griendtveen Gelände geben.

20.10.2014 Klasmann-Deilmann GmbH, Saterland (Sedelsberg) (ML)
Lok 6918 (SCHÖMA 4138/75, dort zuletzt als "Bereisungswagen" vorgehalten) ging im Oktober 2006 an die Muttentalbahn nach Witten-Bommern, wo das Fahrzeug am 19.10.2014 noch stand (dortige Betriebsnr. 53).

11.10.2014 Griendtsveen Torf AG (ex Torfwerk Brinkmann KG), Saterland (Scharrel)(UV)
Wir haben nur kurz ins alte Werk geschaut - dort standen die Loks 2 (Schöma 846) und 4 (Schöma 467), sowie einige Kastenloren - und auch die Kipploren von der ehemaligen Tonbahn. Diese soll Gerüchten zufolge demnächst wieder in Betrieb genommen werden.

Im Gebüsch stand auch noch ein ganzer Zug kleinerer, älterer Kipploren abgestellt.

Im alten Werk läuft wohl bahnmäßig kaum noch etwas. Selbst das Streckengleis sah so aus, als wäre es schon einige Tage nicht mehr befahren worden.

01.09.2017 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (HD)
Ergänzung zu den RAG Lokomotiven:
Es sind inzwischen alle vier von der RAG übernommenen Lokomotiven umgebaut worden und im Einsatz. Am 1. September wurden unter anderem folgende Lokomotiven gesichtet:

Lok MKR  SCHÖMA 4759/1985 (ex. RAG 1654)  Lokfarbe silbergrau  im Schuppen
Lok 25  SCHÖMA 4719/1983 (ex. RAG 1642)  Lokfarbe grün  im Schuppen
Lok 31  SCHÖMA 4760/1985 (ex. RAG 1651)  Lokfarbe gelb   an der Entladung
Lok 30  SCHÖMA 4761/1985 (ex RAG ?)  Lokfarbe orange  im Moor

Einzig die Lok 31 hat noch ein Fabrikschild. Bei den Lokomotiven MKR und 25 sind die ehemaligen RAG Nummern erhaben am Rahmengestell (Innenraum) aufgeschweißt. Bei der Lok 30 wurde die Fabriknummer von SCHÖMA auf der Unterseite des Rahmens aufgeschweißt.

01.04.2016 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (BD)
Die neue Koch Lok 31 (Schöma 4760) steht am Torfwerk abgestellt. Bei der Werkstatt stand die Lok “30” in orange, von dieser Lok habe ich leider keine Fabriknummer.

07.06.2015 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (FP)
Hier ist mittlerweile mindestens eine CHL-30G aus den Beständen der Ruhrkohle im Einsatz. Die Lok mit einem neu aufgebautem Führerhaus und Anstrich in grün (!), aber ohne Betriebsnummer, wurde am 03.06.2015 im Streckeneinsatz gesehen. Es soll sich um die 4761/85 handeln. Ein Blick auf das Fabrikschild war leider nicht möglich.

04.12.2014 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (UV)
Auf dem hinteren, alten und 200 Hektar großen Teil des Abbaugebietes Koch wurde der Torfabbau nach rund 60 Jahren eingestellt. Anfang Dezember verkehrte der letzte, mit Kränzen geschmückte Zug aus dem Abbaugebiet in das Torfwerk, mit dabei Seniorchef Christian Koch. Das Gebiet wird jetzt vollständig renaturiert. „Die Gleisstrecke wird aber nicht abgebaut, sondern bleibt für den sanften Tourismus erhalten. Der ‚Seelter Foonkieker‘ wird weiterhin Besucher in die Kulturlandschaft der Esterweger Dose fahren“, sagte Koch.

Link zur Zeitungsmeldung im General-Anzeiger

01.11.14 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh)(UV)
Ziel waren diesmal hauptsächlich die Lokomotiven, die bei Betriebsruhe außerhalb des Lokschuppens und des Werkstattbereiches im Moor stehenbleiben, und zwar vorwiegend im östlichen Teil des Moores, also am Rande der Ortschaften Ramsloh und Scharrel.

im Moor, am Ende des Fasanenweges:
7    Diema 4098, DFL30/1.7, 47 PS, 5 t, MNr. 5780571
6    Schöma 897/1948, 22 PS, 3 t, MNr. 6441, Motor Deutz A2L514 Nr. 2798169/70, 25 PS, 1500 U/Min., orange, geschlossen
16   Schöma 989, 22 PS, 3.75 t (Schild schlecht einsehbar), Motor Deutz F3L514 Nr. 4376122/24, 48 PS, orange, geschlossen
alle 3 Loks zusammen

am Werk (Verschublok):

10   Schöma (4064), orange, geschlossen

an der Verladung Eulenweg:

17   Schöma (2628), orange, geschlossen
U2   Schöma 4531/1982, 42,5 PS, 6 t (Schild schlecht lesbar), orange, geschlossen
11   Schöma (ohne Schild, 1132), Motor Deutz A2Lx14 Nr. 1819103/04, 30 PS, orange, geschlossen (zusammen mit Lok 8)
8    Schöma 5639/2000, CHL40G, 58 kW, 5.8 t, MNr. 00464730, orange, geschlossen (zusammen mit Lok 11)

im Moor, westlich der Verladung Eulenweg
1    Schöma (ohne Schild, 3129), orange, geschlossen

im Moor, nördlich der Verladung Eulenweg
4    Diema 1582, 16 PS, MNr. 1385, grün, offen
LU1  Schöma (ohne Schild, evtl. 418 - Spekulation!), orange, geschlossen (dies ist auf jeden Fall die ehemalige Lok 3 von Koch)

im Moor, am Ende des Habichtweges
25   Schöma (Schild nicht lesbar, 851), Motor A3L514 Nr. 4102046/48, 42 PS, 1500 U/Min., orange, geschlossen
Hier war in erreichbarer Nähe noch eine weitere Lok vorhanden, das Tageslicht neigte sich jedoch schon sehr dem Ende zu …

11.10.2014 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh)(UV)
Als erstes gab es die am alten Werk am Bahnhof als Denkmal aufgestellte alte Schöma-Lok (183) zu sehen. Morgens steht sie in bestem Licht.

Für heute sollte eine offizielle Moorbereisung stattfinden, und zwar der etwas anderen Art - Hannsjörg Frank von der Muttenthalbahn hatte geladen und eine „normale“ Touristenfahrt organisiert, dann ein Frühstück, anschließend noch eine Fahrt Richtung Eulenweg, und zum Schluß eine Grillaktion. Etwa 20 Interessierte warteten um 10 Uhr auf die Abfahrt des Zuges.

Die „normale“ Touristenfahrt führte einmal an der Grenze der Funkstation entlang und endete nach gut 3 km an einem „Bahnsteig“ im Moor. Dort gab es von Ludger Thedering, dem Werkstattleiter, ausführliche und interessante Informationen zum Moorabbau und zu allen möglichen Dingen rundherum. So umfaßt das gesamte Moorgebiet ca. 5000 ha, wobei etwa die Hälfte heute noch zum Torfabbau herangezogen wird. Koch ist auf 900 ha tätig und verfügt aktuell noch über Abbaurechte bis 2030. Auf der Feldbahn rollen etwa 30 Lokomotiven und 200 Torfloren.

Weitere Lokomotiven waren auf diesem Streckenast nicht zu sehen.

Nach dem Frühstück ging es zunächst Richtung Osten weiter, und dann südwärts. Die kreuzende 600 mm-Griendtsveen-Strecke wurde ein kurzes Stück befahren, danach ging es noch weiter Richtung Süden. Die Fahrt endete nach etwa 5 km mitten im Moor, die Verladestelle Eulenweg haben wir nicht erreicht, sie befand sich aber in der Nähe. Auf dieser Bereisung waren 5 Loks zu finden, die auf der Rückfahrt auch näher in Augenschein genommen werden konnten.

Im Laufe der gesamten Aktion ließen sich folgende Lokomotiven registrieren:

Zuglok:
23   Schöma 6699/2013, CHL40G, 16 t, orange, geschlossen

hinter der Werkstatt:
-    Schöma 2332/1960, 22 PS, 3.5 t, MNr. 4540017, grün, offen
1654 Schöma (ohne Schild, 4759), Motor Deutz F4L912 Nr. 8304633, 46 kW, 2300 U/Min., gelb, geschlossen (ex Ruhrkohle)
1642 Schöma (ohne Schild), Motorschild nicht lesbar, gelb, geschlossen (ex Ruhrkohle)
U3   Schöma (167), orange, geschlossen

im Moor, am Ende des Fasanenweges:
LU8  Schöma (ohne Schild, 179), orange, geschlossen
25   Schöma (Schild schwer lesbar, 834), orange, geschlossen

16   Schöma (Schild nicht einsehbar, 989), orange, geschlossen
6    Schöma 897/1948, 22 PS, 3 t, MNr. 6441, Motor Deutz A2L514 Nr. 2798169/70, 25 PS, 1500 U/Min., orange, geschlossen
7    Diema 4098, DFL30/1.7, 47 PS, 5 t, MNr. 5780571
(Loks 16, 6 und 7 zusammen)

im Schuppen:
1    Diema 2300/1959, DS14, 16 PS, 2.5 t, MNr. 2x49779/80, orange, geschlossen
4    Schöma (ohne Schild, 842), orange, geschlossen
22   Schöma 6298/2008, CHL40G, 57 kW, 5+1 t, MNr. 1063085, orange, geschlossen
8/LO8 „Blitz“ Schöma 5638/2000, CHL40G, 58 kW, 5.8 t, MNr. 00464731, orange, geschlossen
19   Schöma 2705, orange, geschlossen
-    Draisine (ex Gnarrenburg)

in der Werkstatt:
(1686) Schöma (ohne Schild), Motor Deutz F4L912 Nr. 6610491, 46 kW, 2300 U/Min., auseinandergebaut (ex Ruhrkohle)
1651 Schöma 4760/1985, CHL30G, 63 PS, 7 t, MNr. 7141761, gelb, geschlossen (ex Ruhrkohle)

am Werk (Verschublok):
10   Schöma 4064/1975, CHL45G, 49 PS, 6 t, MNr. 5263809, orange, geschlossen

13.03.2014 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (HD)
im Rahmen einer kurzen Ostfrieslandreise habe ich auch die "neuen Lokomotiven"  bei Koch gesehen. Danach hat Koch vier Lokomotiven des Leistungstyps CHL-30G aus Kamp-Lintfort übernommen. Es sind dieses die Maschinen:

SCHÖMA 4718 aus 1983 RAG Nr. 1642
SCHÖMA 4759 aus 1985 RAG Nr. 1654
SCHÖMA 4760 aus 1985 RAG Nr. 1651  1)
SCHÖMA 4761 aus 1985 RAG Nr. ?        2)

1) Fabrikschild vorhanden;
2) Fabriknummer auf Rahmen aufgeschweißt

Ich hoffe, dass ich richtig liege, denn zwei Maschinen hatten keine Lokschilder und zum Suchen am Rahmen hatte ich keine Lust, da mein Ziel der Betrieb war. Ursprünglich war eine andere SCHÖMA Lok angekauft worden. Diese war aber keine CHL-30G. Sie wurde zurückgegeben und gegen eben eine vierte Maschine getauscht. Der Zweck war eine einheitliche Linie. Die Lokomotiven werden in eigener Werkstatt von Grund auf überholt und vom Gewicht her um etwa 1 Tonne auf knapp unter 5 Tonnen abgespeckt. Zur Zeit befindet sich die SCHÖMA 4761 in der Umbauphase. Wenn alles klappt, kann noch in diesem Jahr mit der Fertigstellung der ersten Maschine gerechnet werden.

12.02.2014 Torfw. Moorkultur Ramsloh Werner Koch GmbH & Co., Saterland (Ramsloh) (ML)
Das Torfwerk Moorkultur Werner Koch in Ramsloh hat in den letzten Monaten drei "schwere", gebrauchte SCHÖMA-Dieselloks von der Ruhrkohle AG erworben, die dort zuletzt Übertage als sogenannte Platz-Loks auf dem Bergwerk West in Kamp-Lintfort (ehemals Zeche Heinrich-Friedrich) verwendet wurden. Dieses Bergwerk wurde bekanntlich Ende 2012 stillgelegt, drei Platz-Loks konnten dort Ende Juli 2013 bei einem Spontanbesuch abgestellt auf dem Bergwerk vorgefunden werden. Eine vierte Platz-Lok von Schöma stand auf dem einstigen Bergwerk Rossenray (war dem Verbundbergwerk West angeschlossen) zum selben Zeitpunkt auch noch abgestellt. Wie die RAG/DSK offiziell bestätigte, sind zwischenzeitlich alle diese vier Platz-Loks aus Schöma-Produktion erfolgreich weiterverkauft worden. Aber zu den Käufern schweigt man aus Datenschutzgründen. Gut informierte Kreise berichten, dass das Torfwerk Koch drei dieser Loks, das Bochumer Bergbaumuseum die vierte Maschine gekauft hätten.

01.04.2016 Union/Koch, Verladung Eulenweg (BD)
Hier wurden zwei LKW beladen, ein Zug wurde direkt südlich von der Verladung beladen. Nördlich der Eulenweg wurden auch Züge beladen die aber nach Ramsloh abgefahren wurden. Während der Mittagspause standen hier drei Schöma aufgereiht, nähmlich die Loks 25 (1944), 19 (1963) und Streckenlok 23 (2013).

01.04.2016 Griendtsveen Torf AG, Bockhorst (Esterweger Dose) (BD)
Die Schöma 6698/2013 trägt jetzt die Nummer “13”. Im Einsatz war Streckenlok 16, gefolgt von den Loks 12 und 8.

An der Bushaltestelle in Bockhorst steht die ehem. Griendtsveen Lok “2” als Denkmal, natürlich zusammen mit einer Kipplore... Weiter die Rehbockstrasse/Hauptweg runter ergab sich, dass im Feld “Klasmann Esterwegen” weiterhin Torf in Züge verladen wird.

03.10.2015 Griendtsveen Torf AG, Bockhorst (Esterweger Dose)(UV)
Trotz Feiertag war das Tor offen, auf dem Gelände standen knapp zwei Handvoll ausschließlich holländische Pkw, aber die Gebäude waren verschlossen, niemand war zu sehen und nichts bewegte sich.
Da nichts Außergewöhnliches zu sehen und das Wetter inzwischen grau geworden war, habe ich auf eine Erfassung der Loks verzichtet und den etwas gespenstischen Ort wieder verlassen.

01.11.2014 Griendtsveen Torf AG, Bockhorst (Esterweger Dose)(UV)
Von außen waren u.a. auf Entfernung die Loks 5, 16, 18 und 20 gut zu erkennen. Die neueste Schöma-Lok (6698) hat inzwischen die Nummer 13 erhalten.

01.04.2016 Klasmann, Verladung West, Esterwegen B 401 (BD)
Hier war entgegen meiner Erwartung Betrieb, die Gleise werden nämlich abgebaut. Anwesend war Lok 6913, hier wurden auch die schon geteilten Gleisjoche von einen alten Bagger auf Loren verladen. Der im Feld verladene Torf wird über eine Strecke nach Sedelsberg abgefahren, diese Strecke führt über Griendtsveen Gelände.

03.10.2015 Torfwerk Weener GmbH, Bockhorst (Esterweger Dose)(UV)
Das Tor stand heute weit offen - die vor einem Jahr hier noch vorhandene Lok (Diema 2457) ist offenbar schon seit einiger Zeit verschwunden. Die Lagerhalle des Werkes steht noch, ist aber verschlossen und gänzlich leer.

01.11.2014 Torfwerk Weener GmbH, Bockhorst (Esterweger Dose)(UV)
Hier hat sich im Vergleich zum letzten Besuch nichts geändert. Die letzte Lok (Diema 2457) steht hier gleislos hinter dem Tor - das jetzt allerdings geöffnet (aufgebrochen?) ist.

Vehnemoor

30.08.2017 Klasmann-Deilmann GmbH (ex Vehnemoor GmbH), Bösel (Edewechterdamm)(HD)
Hier hat es im Jahr 2014 noch einen Neuzugang gegeben. Es ist dies die SCHÖMA 6784/2014, Farbe kommunalgelb. Sie fährt zusammen mit der SCHÖMA 5523/1992 einen der beiden Torfzüge.
Der zweite Torfzug wird nach wie vor von den drei SCHÖMA Lokomotiven 6549/2013; 5931/2005 und 5932/2005 gezogen.

03.10.2015 Klasmann-Deilmann GmbH (ex Vehnemoor GmbH), Bösel (Edewechterdamm)(UV)
Hinter der Siedlung Breslauer Straße war diesmal direkt nichts zu finden. Der direkt hinter der Siedlung gelegene Bahnübergang wirkte unbenutzt. Einige hundert Meter weiter Richtung Werk war dann die Lok 7 zu finden.

Weiter ging es an die Straße von Hülsberg nach Bösel: Hier tut sich etwas! Es gibt zwei Betriebsstellen - eine mit Beton-Legosteinen, wo ein paar Maschinen stehen, sowie eine Baustelle dort, wo das bisher nie genutzte 900 mm-Gleis die Straße kreuzt. Hier werden z.Zt. Betonplatten verlegt, offenbar entsteht hier eine Verladeanlage. Gleise waren aber an beiden Lokalitäten nicht zu sehen. 300 m von der ersten entfernt standen die Loks 48 und 80 im Moor.
Anschließend ließen sich noch drei weitere einzeln stehende Lokomotiven im Moor mittels eines mäßigen Fußmarsches erreichen. Auch die beiden vor einigen Jahren aus ehemaligen Lokomotiven entstandenen Windenfahrzeuge sind nach wie vor vorhanden und werden offenbar auch genutzt.

7/6353 Diema 1102/1942, DS30, Rundhaube, orange, im Moor, allein

48     Diema 2602/1963, DS28, 28 PS, 4.3 t, MNr. 3320930/31, gelb, im Moor, mit Winde
80     Diema 5049/1989, DFL60/2.1, orange, im Moor, mit Torfzug

15     Diema 1474/1951, DS28, orange, im Moor, allein
51/14  Diema 1480/1951, DS28, 22 PS, MNr. 178xxxx, orange, im Moor, allein
81     Diema 5050/1989, DFL60/2.1, orange, im Moor, allein

Über den Zaun im Werk ließen sich die folgenden Loks registrieren:

17     Diema 2519/1962, DS30, orange, im Werk, gleislos auf dem Platz
 5     Diema 1017/1940, DS30, Rundhaube, orange, im Werk
13     Diema 2012/1957, DS28, orange, im Werk, mit Gleisbauzug
 4     Diema 856/1937, DS24, Rundhaube,ausgebrannt, im Werk, abgestellt

An der leider nicht mehr so einfach zugänglichen Verladeanlage war eine alte Schöma-Lok (Gaslok) auf Entfernung zu sehen.

01.11.2014 Klasmann-Deilmann GmbH (ex Vehnemoor GmbH), Bösel (Edewechterdamm)(UV)
Ein Abstecher ins Moor hinter der Siedlung Breslauer Straße brachte zwei Loks zutage:

5/43 Diema (1017), orange, geschlossen
81 Diema (5050), orange, geschlossen

In Werk waren von außen die alte Lok 8 (Schöma 840) und die im letzten Jahr ausgebrannte 4/42 (Diema 856) zu sehen.

Die Verladeanlage ist neuerdings nicht mehr so einfach zugänglich: Hier versperrt nun ein neuer Zaun den Weg. Es gäbe jetzt noch seitlich über die Kantinenstraße eine begehbare Zuwegung zum Entladebahnhof. Auf Entfernung war zu sehen, daß hier noch (mindestens) eine Lok stand, aber ich habe nicht näher nachgeschaut.

Am Ende der Kantinenstraße liegt nach wie vor ein Gleis zu einem kleineren Abbaugebiet, das einige hundert Meter weiter westlich liegt. Das Gleis war aktuell nicht befahren, die Situation wirkte aber auch nicht stillgelegt.

03.10.2015 Torfwerk Edewecht GmbH (Griendtsveen Torf AG) (früher: Torfwerk Sevin), Bösel (Edewechterdamm)(UV)
Betriebsruhe, Feiertag ... es war nichts Spektakuläres zu erwarten. Im Moor (hinter der Siedlung Breslauer Straße) stand die Lok 21 mit einem Gleisbauzug, weitere 5 Loks plus Denkmallok standen im Werk.

21 Schöma (293x), orange, geschlossen, mit Gleisbauzug im Moor
6  Schöma (4458), orange, geschlossen, im Werk
-  Schöma (6697), orange, geschlossen, im Werk
1  Schöma (6116), orange, geschlossen, im Werk
2  Schöma (5169), orange, geschlossen, im Werk
17 Schöma (2871), orange, geschlossen, im Werk, abgestellt
-  Diema (2329), grün, geschlossen, als Denkmal aufgestellt

01.11.2014 Torfwerk Edewecht GmbH (Griendtsveen Torf AG) (früher: Torfwerk Sevin), Bösel (Edewechterdamm)(UV)
Betriebsruhe am Wochenende: Die Loks 1, 2, 6 und die modernste Schöma-Lok genossen - optimal aufgestellt - die Herbstsonne.

Im Moor (hinter der Siedlung Breslauer Straße) war Lok 4 (Schöma 293x) mit einem kurzen Werkstattzug zu finden.

11.10.2014 Torfwerk Edewecht GmbH (Griendtsveen Torf AG) (früher: Torfwerk Sevin), Bösel (Edewechterdamm)(UV)
Betriebsruhe, Wochenende ... es war nichts Spektakuläres zu erwarten. Wir fanden:

-  Diema (2329), grün, geschlossen, als Denkmal aufgestellt
17 Schöma (2871), abgestellt, ohne Motor
21 Schöma (293x), orange, geschlossen, abgestellt
6  Schöma (4458), orange, geschlossen
2  Schöma (5169), orange, geschlossen
1  Schöma (6116), orange, geschlossen, Streckenlok
-  Schöma (6697), orange, geschlossen, Streckenlok

Die beiden modernen Loks waren über eine feste Kupplung und ein Steuerkabel miteinander verbunden. Man fährt hiermit offenbar nun in Doppeltraktion.

Zwischen den gewohnten grünen Blechkastenloren befanden sich einzelne recht neue Exemplare, die sich von den übrigen durch einen etwas höher gezogenen Kastenaufbau unterschieden.

15.07.2015 Torfwerk Hülskamp, Bösel-Hülsberg (AC)
Lok DIEMA 2217/59 ging im April 2015 an die Gärtnereifeldbahn Plaußig, Leipzig-Plaußig. Sie wurde kurz darauf an Privat in Wurzen weitergegeben.

Vechtaer und Goldenstedter Moor

26.05.2016 Josef Zubrägel, Torfwerk, Vechta (Vor dem Moore) (CL)
Es hat sich in den letzten Jahren nur wenig verändert, die Torfbahn ist eingestellt und Loks sind nicht mehr zu sehen. Ein Großteil der Loren steht immer noch auf den Gleisen, auch direkt an dem Weg ins Moor, und wächst langsam zu. Die Strecke ins Moor liegt auch noch immer, mittlerweile stark zugewachsen. Einen gezielten Rückbau der Gleise hat es noch nicht gegeben.

18.01.2016 Josef Zubrägel, Torfwerk, Vechta (Vor dem Moore)(UV)
Hier läuft nun nichts mehr per Bahn. Von außen sichtbar sind alle Loks verschwunden (im Werk, das ohne Bahn weiterarbeitet, habe ich nicht weiter gefragt). Es stehen noch mehrere Reihen Blechkastenloren in (noch) leidlich akzeptablen Zustand herum. Hierfür hat sich offenbar bislang niemand interessiert.

03.2015 Höne & von Lehmden, Vechta (CL)
Das Gelände wird jetzt von Gramoflor als Torflagerfläche genutzt. Der vordere Teil, wo das Gebäude stand, ist jetzt gepflastert.

18.01.2016 Erden- und Substratwerk Tabeling GmbH & Co. KG, Vechta (Telbrake)(UV)
Nach Anfrage wurde ich an die Rückseite des Werkes geleitet, wo sich drei Loks auf den winterlich-beschneiten Anlagen sehen ließen.

1 Schöma 4394/1980, CHL20G, grün, geschlossen
- Schöma (ohne Schild, 3096),grün, offen
- Schöma 6504, grün, geschlossen, unter Vordach der Entladung

Das war’s dann auch schon. Die Bahn lag heute still, weitere Loks (Gesamtbestand etwa 15 Stück) sollten im Moor bzw. in Drebber stehen.

05.06.2015 Erden- und Substratwerk Tabeling GmbH & Co. KG, Vechta (Telbrake) (FP)
Hier wurde am 05.06.2015 das Torfwerk ausgelassen und stattdessen ein ausgedehnter Spaziergang entlang der Gleise ins Moor unternommen.

- Streckenlok war Diema 4347/80 (DFL 30/1.7, Betr.-Nr. 3), da die moderne Schöma 6504 mit einem Defekt außer Gefecht war.
- An der ersten Ausweiche im Moor pausierte eine Trapezhauben-Schöma mit einem Kesselwagen. Sie trug die Betriebsnummer 10, hat aber kein Fabrikschild und kann nicht die 1483 sein! (s.u.)
- Im Moor waren Diema 2989/68 (DS 14, Nr. 6) und Diema 2878/66 (DS 14/4, Nr. 8) eingesetzt. Außerdem diente Schöma 1483/53 (CDL-28, Nr. 4) als Taxi für einen Baggerfahrer. Diese Lok hat sowohl das Fabrikschild, als auch die angeschriebene Betriebsnummer.
- Noch am Mittag machte sich ein weiterer Zug vom Torfwerk auf den Weg in ein anderes Abbaugebiet. Er war mit den beiden Loks Diema 2512/62 (DS 14, Nr. 7) und Schöma 4394/84(CHL-20G, Nr. 1) bespannt.

Insgesamt konnten also sieben der etwa 18 Loks des Torfwerks gesehen werden.

27.03.2014 Erden- und Substratwerk Tabeling GmbH & Co. KG, Vechta (Telbrake) (HD, UV)
Bei einem Besuch konnte folgendes festgestellt werden: Die Lok SCHÖMA 1483/53 hat die Betriebsnummer 4, und nicht 10 (Lokliste auf Seite 95 bitte korrigieren). Lok 10 hat ein ähnliches Aussehen, trägt aber kein Fabrikschild mehr. Vermutlich handelt es sich um SCHÖMA 980/48. Aber es bleibt eine Mutmaßung, der letztendliche Nachweis fehlt.

26.05.2016 Torfwerk Böske, Goldenstedt-Arkeburg (CL)
Nach 15 Uhr kamen kurz nacheinander 2 Züge aus dem Moor. Der erste war mit SCHÖMA "AHMET" 4959/1988, der zweite mit SCHÖMA 5568/1998  bespannt. Beide sind relativ neu in orange mit dunkelgrauem Rahmen und dunkelgrauen Wartunsgklappen lackiert. Da keine Züge mehr fahren sollten, bald Feierabend war und die Ladestelle weit weg war wurde nicht weiter erkundet. Im Werk waren von Weg aus noch die dritte große SCHÖMA CHL-20 G (4834/1985), noch nicht neu lackiert, und eine der beiden SCHÖMA ex Torfwerk Neuenwalde, zu sehen.

04.06.2015 Torfwerk Böske, Goldenstedt-Arkeburg (FP)
Nette Mitarbeiter ermöglichten am 02.06. und 04.06.2015 interessante Einblicke in den Betrieb der Feldbahn. Einige Loks tragen nun erhabene Betriebsnummern an den Fronten.

- Im Moor wurden an verschiedenen Stellen Gleisbauarbeiten durchgeführt und fliegende Gleise auf- bzw. abgebaut. Eingesetzt wurden dafür Schöma 5278/92 und 5279/92 (beide KHL-15).
- Im Streckeneinsatz waren die gelben CHL-20G eingesetzt, die mittlerweile größtenteils neu lackiert worden sind. Gesichtet wurden 4297/79 (Betriebsnummer 5), 4959/88 (Betriebsnummer 1, "AHMET") und 5568/98 (Betriebsnummer 2).
- Schöma 4834/85 ohne Neuanstrich war im Werk als Rangierlok zu sehen. Sie trägt keine Betriebsnummer, die bislang genannte 2 ist jedoch falsch. Auch Schöma 4348/79 (CHL-16G) rangierte im Werk. Sie hat die Betriebsnummer 7. Eine dritte Lok, ebenfalls grün lackiert, war so gut geparkt, dass sie nicht identifiziert werden konnte.
- Abseits der Gleise war im Werk Schöma 1527/54 (CDL-28) zu sehen.

So konnten immerhin neun Loks gesichtet werden, etwa 20 sollen es ja insgesamt sein.

Als "Baumuster" war im Werk außerdem eine sehr große Kipplore (Volumen sicher über 2m³) zu sehen, deren blaue Mulde hydraulisch gekippt werden kann. Woher und wofür konnte durch den Feierabend leider nicht mehr in Erfahrung gebracht werden.

26.05.2016 Gramoflor (ex Wübbeler), Goldenstedt-Arkeburg (CL)
Die Torfbahn ist schon länger nicht mehr gefahren. Es waren nur die Loren, ex Werk Vörden, zu sehen.

14.06.2015 Gramoflor (ex Wübbeler), Goldenstedt-Arkeburg (UV)
Offenbar immer noch – aber nur selten und in recht kurzen Zeiträumen – ist die Firma Gramoflor auf dem Areal des ehemaligen Torfwerkes Wübbeler präsent. Der Platz war zwar leer, aber in der Gleisfortsetzung, die in den Wald hineinführt, stand eine lange Reihe Loren. Außerdem waren hinter der Halle vier gleislos aufgestellte Loks zu finden:

- Diema 1783, 18 PS, MNr. 3762875/76, grün, offen
- Diema 2723/1964, DS20, 22 PS, 3 t, MNr. 3887533/35, grün, geschlossen
- Diema 2781, 16 PS, MNr. 3488287/88, grün, geschlossen

- Diema 2442, grün, offen

06.06.2015 Gramoflor (ex Wübbeler), Goldenstedt-Arkeburg (FP)
Hier herrschte am 06.06.2015 Ruhe. Alle Gleise waren seit einiger Zeit nicht mehr befahren worden, außer einigen Loren wurde beim Blick durch die Hecke nichts gesehen.

Lohner Moor

26.05.2016 B. Haskamp GmbH & Co.KG, Lohne (Kroge) (CL)
Die beiden DIEMA 2309/1960 und 2103/1957 waren in Doppelbespannung in Streckeneinsatz und haben die Züge von der Ladestelle in Moor bis ins Werk gezogen, wie immer wurden die Züge für die Steilstrecke geteilt. Die DIEMA 2680/1964 stand im Werk. Im Werk rangierte DIEMA 2076/1957. Als Moorlok war DIEMA 2622/1963 im Einsatz um die Leerzüge zur Ladestelle zu ziehen. Als zweite Lok war im Moor DIEMA 4230/1978 abgestellt. Im Werk standen des weiteren die komplett ausgeschlachtet DIEMA 2057/1957 und DIEMA 2440/1961, viel mehr als Rahmen und Aufbauten sind von beiden Loks nicht mehr vorhanden. In die Werkstatt wurde nicht gesehen. Es wird mittlerweile auch Frästorf abgebaut, der in Wällen an den fest verlegten Gleisen zum Abtransport liegt. Da an diesem Tag Frästorf abgefahren wurde brauchte nur eine Moorlok eingesetzt zu werden. Für den Transport von Frästorf haben einige Loren eine helle Plane an den Seitenwänden bekommen.

18.01.2016 B. Haskamp GmbH & Co.KG, Lohne (Kroge)(UV)
Zwei Beschäftigte, die gerade Feierabend machten, ließen mich alle Loks anschauen, die zu sehen waren. Weitere Loks sollten noch im Moor stehen. Vorzufinden waren vier Loks auf den Betriebsgleisen, sowie eine weitere Maschine auseinandergebaut auf dem Hof.

- Diema 2309/1960, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 2543689/90, eingebaut: F2L912 Nr. 7900484, 22.5 PS, orange, geschlossen, in Freien

- Diema 2680/1964, DS30, 42 PS, 5 t, MNr. 3604858/60, eingebaut: F4L912 Nr. 8909093, 44 kW, 2000 U/Min., orange, geschlossen, in der Entladehalle

- Diema (Schild nicht zugänglich, 2435), orange, geschlossen, unter Überdachung
- Diema (ohne Schild, 2076), orange, offen, unter Überdachung

- Diema 2057/1957, DS20, 20 PS, 3.3 t, MNr. 2141005/06, grün, geschlossen, auseinandergebaut auf dem Hof

15.06.2015 B. Haskamp GmbH & Co.KG, Lohne (Kroge)(UV)
Die Reisegruppe durfte wenige hundert Meter zu Fuß dorthin gehen, der Bus folgte nach: Hier standen vier Loks auf den Betriebsgleisen, zwei weitere Maschinen fanden wir auseinandergebaut auf dem Hof.

- Diema 2057/1957, DS20, 20 PS, 3.3 t, MNr. 2141005/06, grün, geschlossen, auseinandergebaut auf dem Hof
- Diema 2440/1961, DL6, 8 PS, 1.15 t, MNr. 2838268, grün, geschlossen, ohne Motor, auseinandergebaut auf dem Hof

- Diema 4230/1978, DFL10/1.1, 11 PS, 1 t, MNr. 3184418, grün, offen, vor der Entladung

… und noch drei Loks unter der Überdachung

- Diema 2309/1960, DS20, 22 PS, 3.3 t, MNr. 2543689/90, orange, geschlossen
- Diema (ohne Schild, 2076), orange, offen

- Diema 2680/1964, DS30, 42 PS, 5 t, MNr. 3604858/60, orange, geschlossen

Nachtrag: Diema 2440 wurde 06.2016 an Dieter Resinger abgegeben.

07.06.2015 B. Haskamp GmbH & Co.KG, Lohne (Kroge) (FP)
Zwischen dem 02.06. und 07.06.2015 wurde der Betrieb hier beobachtet und ein Großteil des Lokbestandes erfasst.

- Im Streckeneinsatz wurden Diema 2309/60 (DS 20) und Diema 2103/57 (DS 14) in Doppeltraktion eingesetzt. Wie immer wurden wurden die beladenen Züge vor der Steilstrecke geteilt.
- An der Entladung rangierte Diema 2076/57 (DS 14)
- Diema 2622/63 (DL 6) und 4230/78 (DFL 10/1.1) waren im Moor eingesetzt.
- Diema 2057/57 (DS 20) war in mehrere Teile zerlegt auf dem Werkgelände zu finden, ebenso die Reste der Diema 2440/61 (DL 6). Nicht zerlegt, aber defekt war am Gleisende im Werk auch die große Diema 2680/64 (DS 30) abgestellt.

Damit versteckten sich nur Diema 2435/61 (DS 14) und 4195/78 (DFL 10/1.1) vor dem Besucher.

11.03.2015 B. Haskamp GmbH & Co.KG, Lohne (Kroge) (HD)
Auch hier war die Torfmiete am Werk so gut wie geleert. Es wurde bis 13:30 Uhr aus dem Moor abgefahren. Zum Einsatz kamen die Streckenlokomotiven Diema 2435/61 (vom Moor bis zur Übergabe) und die Diema 2680/64 ab Übergabe zu Werk. Im Moor wurden zwei Diema Lokomotiven eingesetzt (Diema 2622/63 und Diema 4195/78) Am Werk rangierte die Diema 2076/57. Zwei weitere Diema Maschinen waren in der auch als Werkstatt genutzten kleinen Garage abgestellt (Diema 2103/64 und Diema 4230/78). Die Diema 2057/57 steht gleislos ohne Achsen auf dem Werksgelände. Sie dürfte wohl abgängig sein. Weitere Maschinen waren nicht vorhanden.

26.05.2016 Substrat- und Erdenwerk gr. Holthaus & Fortmann GmbH & Co. KG, Lohne (Kroge) (CL)
Im Streckeneinsatz war SCHÖMA 5577/1998, auf der Steilstrecke wie immer mit geteilten Zügen. An der Entladung rangierte die zur Schleppkabellok umgebaute SCHÖMA 786/1947. Als Moorloks waren SCHÖMA 3175/1970 und SCHÖMA 3358/1971 mit einem Vollzug unterwegs. Als Moorlok, die die Leerüge zur Ladestelle zieht war DIEMA 2693/1964 im Einsatz. Im Werk waren DIEMA 1849/1955 und SCHÖMA 323/1937 unter der Überdachung abgestellt. In die Werkstatt und den Lokschuppen wurde nicht gesehen.

18.01.2016 Substrat- und Erdenwerk gr. Holthaus & Fortmann GmbH & Co. KG, Lohne (Kroge)(UV)
Die auf dem Werksgelände vorhandenen Loks durften besichtigt und fotografiert werden. Dies war zunächst die am oberen Ende des Entladegleises stehende und zur Elektrolok umgebaute Schöma-Lok:

- Schöma (ohne Schild, 786), grün, offen, zur Elektrolok umgebaut, Schleppkabelbetrieb

Ansonsten standen 5 weitere kleine Loks unter einer offenen Überdachung abgestellt:

- Diema (ohne Schild, 2693), eingebaut: F1L712 Nr. 3717661, grün, offen
- Diema 1849, DL6, 11 PS, 1.15 t, MNr. 2480919, grün, offen
- Schöma 323, 16 PS, 2.75 t, 4-8-12 km/h, 1200 U/Min., grün, offen

- Schöma 3358/1971, KDL10, 11 PS, 1.2 t, MNr. 1808579, grün, offen
- Schöma 2398/1960, 11 PS, 1 t, MNr. 2757272, grün, offen

Im verschlossenen Lokschuppen waren durch die Scheibe drei weitere Loks mit Führerhaus erkennbar, wobei es sich um Schöma 5577, 3175 und 1475 gehandelt haben dürfte.

15.06.2015 Substrat- und Erdenwerk gr. Holthaus & Fortmann GmbH & Co. KG, Lohne (Kroge)(UV)
Ein Zusatzprogrammpunkt, der zunächst nicht fest geplant war, aufgrund des recht „frühen“ Endes der Besichtigung bei Schöma aber noch real wurde: Herr gr. Holthaus war eigens auf Anfrage erschienen und hatte bereits zwei Loks aus dem Schuppen gefahren, als unser Bus eintraf. Weitere fünf Loks standen unter einer offenen Überdachung, und am oberen Ende des Entladegleises zeigte sich eine zur Elektrolok umgebaute Schöma-Lok.

- Schöma (ohne Schild, 786), grün, offen, zur Elektrolok umgebaut, Schleppkabelbetrieb

- Schöma 3175, grün, geschlossen, und Schöma 5577, orange, geschlossen, vor dem Lokschuppen

- Diema (ohne Schild, 2693), grün, offen
- Schöma 323, 16 PS, 2.75 t, 4-8-12 km/h, 1200 U/Min., grün, offen

- Diema 1849, DL6, 11 PS, 1.15 t, MNr. 2480919, grün, offen
- Schöma 3358/1971, KDL10, 11 PS, 1.2 t, MNr. 1808579, grün, offen
- Schöma 2398/1960, 11 PS, 1 t, MNr. 2757272, grün, offen

Hier wie bereits in Warmsen (gehört übrigens zur selben Firmengruppe) fielen einigen Teilnehmern fabrikneue Stahlschwellen auf. Es wurde die Frage nach der Bezugsquelle gestellt: Hersteller dieser Schwellen ist www.lmg-nord.de, ansässig in Scharrel-Bätholt, also am Küstenkanal ... für das Jahr 2011 wurde ein Preis von 7,90 €/Stück zzgl. MWSt. genannt.

07.06.2015 Substrat- und Erdenwerk gr. Holthaus & Fortmann GmbH & Co. KG, Lohne (Kroge)(FP)
Zwischen dem 02.06. und 07.06.2015 wurden fast alle hier bekannten Lokomotiven gesichtet:

- Schöma 5577/98 (CHL-20G) im Streckeneinsatz. Wie immer wurden die beladenen Züge vor der Steilstrecke geteilt.
- Schöma 3175/70 (CDL-20) und 3358/71 (KDL-10) im Moor bzw. mit dem letzten beladenen Zug ins Werks
- Diema 2693/64 (DL 6) im Moor
- Schöma 786/47 (20PS) an der Entladung im Werk
- Schöma 323/37 (16PS), 2398/60 (KDL-8) im Werk abgestellt

Zusätzlich war im Torfwerk die aufgearbeitete Diema 1849/55 (DL 6) abgestellt, die früher im Werk Wardenburg-Sürdmoslesfehn im Einsatz gewesen ist. Nicht gesichtet wurden die beiden Loks Diema 2046/57 (DL 6) und Schöma 1475/53 (CDL-20), die aber im Moor oder im verschlossenen Lokschuppen gewesen sein können.

Die Weiche zur Torfmiete wurde erneuert, die Miete wird aber zur Zeit nicht genutzt und ist leer. Den massiven Sperrbalken an der Ausfahrt, der das Abrollen von Fahrzeugen auf die Steilstrecke verhindern sollte, existiert nicht mehr Stattdessen wird die letzte Weiche vor der Steilstrecke, die ein Abstellgleis anbindet, als Schutzweiche genutzt.

11.03.2015 Substrat- und Erdenwerk gr. Holthaus & Fortmann GmbH & Co. KG, Lohne (Kroge) (HD)
Hier fand bis zum Mittag Fahrbetrieb aus dem Moor statt. Dabei wurde als Streckenlok die Schöma 5577/98 eingesetzt. Der letzte Zug wurde von den Schöma Lokomotiven Schöma 1475/63 und Schöma 3358/71 direkt ins Werk gezogen. Die Schöma 2398/60 verblieb im Moor. Am Werk wurden noch die Maschinen Diema 2693/64 und Schöma 323/37 ausgemacht. Die sonst um diese Zeit gut gefüllte Torfmiete unterhalb des Werkes war leer.

07.11.2018 Albert Thomann GmbH, Torfwerk, Lohne-Südlohne (CL)
Am 07.11.2018 ist der letzte Zug gefahren, ins Moor hat ihn die SCHÖMA 2192/1958 gezogen, den beladenen Zug hat dann die DIEMA 2466/1961 ins Werk gezogen. Den vorletzten Zug hat  SCHÖMA 4165/1976 ins Moor und SCHÖMA 2561/1962 ins Werk gezogen. Damit gibt es im Raum Lohne nur noch drei Torfbahnen.

15.10.2018 Albert Thomann GmbH, Torfwerk, Lohne-Südlohne (CL)
Die Torfbahn steht für dem unmittelbaren Ende. Die Strecke im Moor reicht nur noch bis zur ersten Abzweigweiche, dahinter sind die Gleise rückgebaut. Vor der Weiche liegt noch ein Haufen Torf aus dem Querdamm, heißt der Torf ist nass. Alle Dämme sind soweit weg wie sie raus müssen. Wenn der Haufen abgefahren ist wird nur noch der Rest der Strecke rückgebaut. An der Entladung standen noch beide Züge mit den bekannten Loks vorne und hinten. Am Ende des Ausziehgleises stand die länger nicht mehr gesehene große DIEMA abgestellt.

26.05.2016 Albert Thomann GmbH, Torfwerk, Lohne (Südlohne) (CL)
An den Tag fuhr die Torfbahn nicht, sie muss aber vor nicht allzu langer Zeit gefahren sein wie der Zustand der Schienenköpfe zeigte. Von den umlegenden Wegen waren im Werk zwei Züge zu erkennen. Einer mit SCHÖMA 2192/1958 am Moorende und DIEMA 2466/1961 am Werksende des Zuges, der Zweite mit SCHÖMA 4165/1976 am Moorende und SCHÖMA 2561/1962 am Werksende des Zuges. Auf dem Ausziehgleis standen noch die beiden SCHÖMA 3706/1973 und 2986/1967 abgestellt.

18.01.2016 Albert Thomann GmbH, Torfwerk, Lohne (Südlohne)(UV)
Da man von der Straße aus über den Acker hinweg alle betrieblich genutzten Anlagen einsehen konnte war klar: Hier lief heute auch nichts. Vier Loks waren zu sehen - zuvorderst zwei offene Schöma-Loks, eine weitere Lok mit Führerhaus unter der Überdachung an der Entladung, sowie ganz am Ende (d.h. an der Ausfahrt Richtung Moor) eine weitere offene Lok. Aufgrund der Schneelage habe ich auf einen Marsch über den Acker und eine nähere Inaugenscheinnahme verzichtet.

11.03.2015 Albert Thomann GmbH, Torfwerk, Lohne (Südlohne) (HD)
Es fand kein Feldbahnbetrieb statt. Mit dem Fernrohr gut sichtbar waren folgende Loks zu sehen: Diema 2466/61 sowie die Schöma Maschinen 2192/58, 2986/67, 3706/73, 4165/76 und 2561/62. Da sich die Firma gegenüber Feldbahnfreunden äußerst zugeknöpft verhält, ist auch nichts über das Vorhandensein weiterer Lokomotiven zu erfahren

26.05.2016 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel) (CL)
Die Torfbahn fuhr an den Tag nicht, die Schienenköpfe hatten aber Gebrauchsspuren. Auf dem Ausziehgleis im Werk standen, offensichtlich schon länger abgestellt, die reparierte DIEMA 2423/1961, die SCHÖMA 2658/1963 und SCHÖMA 760/1946. Im Werk mit leeren Loren stand SCHÖMA 1703/1955, mit vollen Loren stand auf dem Gleis daneben SCHÖMA 3013/1968. Am Anfang der Strecke stand ein Leerzug mit der neu grün mit schwarzen Rahmen gestrichenen SCHÖMA 2335/1960 am Moorende des Zuges. Das Gleis ins Moor hatte Gebrauchsspuren, es muss eine Ladestelle am Anfang des Moores angefahren worden sein, da weiter südlich im Moor das Gleis stark verrostet war. Im südöstlichen Abbaugebiet wurden Torfsoden mit Pistenbully-Dumpern zum Sanddamm gefahren und direkt in Traktorgespanne verladen.

18.01.2016 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel)(UV)
Im Werk war niemand zu finden. Der Feldbahnbetrieb lag (heute) still. Am westlichen Ende des Werksgeländes standen drei Feldbahnloks aufgereiht in der Winterpracht.

- Schöma (ohne Schild, 760), grün, offen
- Schöma (ohne Schild, 2658), grün, offen
3 Diema 2423, DS14, 22 PS, 2.8 t, eingebaut: F2L912 Nr. 4988074, 24 PS, 1800 U/Min., grün, offen

Weitere Loks dürften noch verschlossen vorhanden gewesen sein.

07.06.2015 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel) (FP)
Hier war die Saison schon vorbei und seit mehreren Tagen/Wochen nicht mehr ins Moor gefahren worden. Zwei beladene Züge warteten noch auf Entladung, die Miete war leer und der vorhandene Lokbestand im Werk verteilt.

- Schöma 760/46 (10PS), Schöma 1703/55 (CDL-20, Nr. 7), Schöma 2335/60 (CDL-10), Schöma 2658/63 (KDL-10) und (Schöma 3013/68 (CHL-20G).
- Diema 2423/61 (DS 20, Nr. 3, ex Wietinghausen) stand auf dem Pflaster und hatte nur mit drei ihrer vier Räder Kontakt zur Erde. Da ist noch Reperaturaufwand nötig.
- Diema 2784/65 (DL 6S, 1985 ex DL 8) gehört nicht mehr zum Bestand. Sie wurde an Dieter Resinger verkauft und mittlerweile auch betriebsfähig aufgearbeitet.

Damit fehlt noch Schöma 1735/55 (KDL-8). Sie ist wohl ebenfalls verkauft worden.

16.05.2015 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel) (CL)
Die DIEMA 2423/1961 ist wieder in Lohne, sie steht Reparatur bedürftig Gleislos auf dem Hof. Der Torf aus den Mieten im Moor wird teilweise direkt im Moor in Straßenfahrzeuge verladen.

11.03.2015 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel)(HD)
Zur Zeit wird kein Torf aus dem Abbaugebiet ins Werk gefahren, Das soll nach Aussage eines Mitarbeiter erst wieder ab etwa Juli der Fall sein. Es wird sich zur Zeit aus der noch zu einem Drittel gefüllten Torfmiete am Werk bedient. Dabei werden die Lokomotiven Schöma 2658/63 und Schöma 3013/68 eingesetzt. Die Schöma-Maschinen 1703/55, 2335/60 und 2658/63 sind am Werk abgestellt. Alle weiteren Maschinen sind nach Aussage eines Mitarbeiters verkauft worden. (Das sind die im Buch aufgeführten beiden Diema Lokomotiven und die Schöma 1735/55).

11.03.2015 Bokern & Rießelmann GmbH & Co. KG, Torfstreuwerk, Lohne (Brägel) (CL)
Hier wird teilweise auch noch mit "fliegenden Gleisen" gearbeitet. Die DIEMA 2423/1961 ist in der Liste vergessen worden auszubuchen, sie befindet sich, wie in der dortigen Lokliste vermerkt, in Wietinghausen. 

Schweger- und Campemoor

09.06.2016 Torfwerk Schwegermoor, Hunteburg-Schwegermoor (CL)
Die SCHÖMA 5163/1990 war im Streckeneinsatz zum Abbau Kalkriese. Als Moorloks im Abbau Kalkriese war SCHÖMA 5746/2002 und eine der ex Torfgasloks im Einsatz. Die SCHÖMA 5622/1999 war im Streckeneinsatz zum Abbau Hinnenkamp, dort waren als Moorloks die SCHÖMAs 4485/1981 und 4902/1986 und eine der ex Torfgasloks im Einsatz. Die SCHÖMA 4902/1986 soll Anfang 2015 von Sedelsberg nach Schwegermoor umgesetzt worden sein und ist den Gepflogenheiten von Schwegermoor angepasst worden, sie ist in rot mit schwarzen Rahmen lackiert worden und die vorderen seitlichen Trittroste sind entfernt worden. Sie verfügt nach wie vor über die ursprüngliche mechanische Steuerung. Mit Funkfernsteuerung sind nur die SCHÖMA 5746/2002 und die SCHÖMA 4485/1981 ausgerüstet. Die beiden Loks sind normalerweise fest den beiden Ladekolonnen zugeordnet, die 5746/2002 ist dem großen, grünen Selbstlader-Raupendumper, die 4485/1981 ist dem neuen etwas kleineren, orangen Selbstlader-Raupendumper zugeordnet. Die unidentifizierte alte SCHÖMA und die dritte ex Torfgaslok sollen im Werk gestanden haben. Noch ein Hinweis zu den drei ex Torfgasloks(Typ GAS GF2M115), bei keiner der Loks handelt es sich um SCHÖMA 748/1944(Typ GAS BB), diese Lok ist schon ein paar Jahre nicht mehr im Einsatzbestand, genau so wie die DIEMA 2990/1968. Nach wie vor fährt die Torfbahn nur von Montags bis Donnerstags, dafür ist schon gegen 5 Uhr Arbeitsbeginn.

18.08.2015 Torfwerk Schwegermoor, Hunteburg-Schwegermoor (CL)
Auch wenn es nichts direkt mit der Torfbahn zu tun hat ist es doch zum auffinden der Ladestellen im Moor ganz hilfreich. Es gibt einen neuen, zusätzlichen orangen Selbstlader-Raupendumper.

21.03.2015 Torfwerk Schwegermoor, Hunteburg-Schwegermoor (FP)
Schöma 4902/1986 CHL20G, Klasmann-Deilmann 77/6386, ist jetzt beim Torfwerk Schwegermoor (gehört ja auch zu Klasmann) im Einsatz. Am 21.03.2015 wurde sie in glänzendem roten Lack mit schwarzem Fahrwerk und hellgrauen Rädern dort gesichtet. Außerdem wurden die nicht identifizerte hellrote Schöma sowie die Schöma 4485/81 vom Torfwerk Schwegermoor neu in rot lackiert.

03.2015 Torfwerk Schwegermoor, Hunteburg-Schwegermoor (CL)
Es gibt 3 SCHÖMA GAS GF2M115, je eine für die beiden Ladekolonnen und eine im Gleisbau. Neben Kalkriese ist auch in Hinnenkamp die Abbaufläche vergrößert worden.

09.06.2016 Gramoflor, Werk Vörden, Vörden-Campemoor (CL)
Keine Veränderungen, die Strecke liegt nach wie vor, ist aber schon länger nicht mehr befahren worden. Vom Sanddamm war immer noch eine DIEMA DL8 (wahrscheinlich 2267/1959) und zwei Flachloren zu erkennen.

18.08.2015 Gramoflor, Werk Vörden, Vörden-Campemoor (CL)
Das Gleis in das weiter südlich gelegene Abbaugebiet liegt nach wie vor unverändert und wird von Zeit zu Zeit auch befahren. Es reicht bis fast an das südliche Ende des Abbaugebietes. Der Torf wird allerdings komplett gleislos aus dem Abbaugebiet transportiert.

07.06.2015 Gramoflor, Werk Vörden, Vörden-Campemoor (FP)
Hier findet sicher kein Bahnbetrieb mehr statt. Am 07.06.2015 wurden noch zweihundert Meter Gleis und eine Weiche vorgefunden. Alles zugewachsen oder dick von Torf verdeckt. Ohnehin wird die Entladung nicht mehr erreicht, denn das Gleis endet vorher. Abgestellt war noch die Diema 2267/59 (DL 8, Nr. 1) mit zwei offenen Loren. Weitere Loks oder Loren konnten nicht entdeckt werden, denn das Innere des Torfwerks wurde nicht betreten, zumal keine Gleise hinein führen.

09.06.2016 Erdenwerke Hülskamp, Werk Vörden, Vörden-Campemoor (CL)
Hier gibt es nichts mehr was an die frühere Torfbahn erinnert. Bis vor ein paar Jahren standen noch aufgestapelte Torfloren am Werk und im Werk und am Rande des Abbaugebietes lagen aufgestapelte Gleisjoche. Mit der Zeit wurde alles immer weniger bis letztes Jahr nur noch ein kleiner Stapel Gleisjoche im Werk lag. Dieser ist jetzt auch verschwunden. Das Werk selber arbeitet nach wie vor, nur wird der Torf jetzt aus den angrenzenden Abbaugebieten mit Traktorgespannen angefahren.

Raum Sulingen/Uchte

22.06.2016 Substrat- und Erdenwerk Warmsen GmbH & Co. KG, Warmsen (CL)
Die Torfbahn war nicht in Betrieb, die Gleise waren leicht angerostet. Auch im Torfwerk war kein Betrieb. Auf der Strecke stand kurz vorm Werk ein Zug mit DIEMA 2453/1961, DIEMA 2641/1963 und DIEMA 2182/1958 sowie am Zugschluss SCHÖMA 965/1948. Im Werk standen DIEMA 1423/1951, SCHÖMA 3166/1969, SCHÖMA 3257/1970 sowie SCHÖMA 2240/1959 (Getriebe ausgebaut und ohne Motorhaube) und an der Entladung DIEMA 1654/1954 und DIEMA 2688/1964. Im Südwestlichen Teil des Moor, in der Nähe von Essern, stand noch DIEMA 2731/1964.

27.05.2016 Substrat- und Erdenwerk Warmsen GmbH & Co. KG, Warmsen (FP)
Im Einsatz zu sehen bzw. im Werk abgestellt waren die im Torfbahnbuch mit den Nummern 1 – 2 – 3 – 4 – 6 – 7 – 8 – 10 – 11 – 12 bezeichneten Loks.

Sie verteilten sich folgendermaßen:
·         3 und 6 rangierten an der Entladung
·         1 rangierte im vorgelagerten „Bahnhof“
·         2, 4, 10 und 11 bespannten den letzten zug des Tages aus dem Moor
·         8 stand im vorgelagerten „Bahnhof“
·         12 stand zusammen mit dem Rahmen von 7 im Gebüsch

Die mit 5 bezeichnete Rundhauben-Diema, die im vergangenen Jahr bereits in Teile zerlegt an verschiedenen Stellen im Werk lag, ist nicht mehr vorhanden. Hat sie noch einen Käufer gefunden? Der einzig anwesende Mitarbeiter wusste es nicht. Die mit 9 bezeichnete Trapezhauben-Schöma (965/48) war nicht zu sehen. Sofern alle Loks über das Wochenende ins Werk geholt werden, hat sie Warmsen verlassen. Die mit 7 bezeichnete Schöma (2240/59) war in mehrere Teile zerlegt im Werk anzutreffen.

14.06.2015 Substrat- und Erdenwerk Warmsen GmbH & Co. KG, Warmsen (UV)
Eine Runde durch das in Wochenendruhe gehüllte Torfwerk (zwei Mitarbeiter waren erschienen, schlossen die Entladung auf und standen Rede und Antwort) brachte insgesamt 11 Loks zutage, die nacheinander auf dem weitläufigen Werksgelände zu entdecken waren:

-  Diema 2688/1964, DL8, 11 PS, 2 t, MNr. 3716993, grün, offen, vor dem Torfwerksgebäude

7  Schöma 2240/1959, 8 PS, 1 t, MNr. 80915, grün, offen, vor der Werkstatt

-  Diema (ohne Schild, 1654), grün, geschlossen, mit Bullaugen

-  Diema 2731/1964, DS28, 28 PS, 4.3 t, MNr. 2469090/91, grün, offen, zusammen mit
-  Diema (ohne Schild, 1423), grün, geschlossen, Eigenbau-Führerhaus

-  Diema (ohne Schild, 2453), grün, geschlossen, zusammen mit
03 Diema (ohne Schild, 2641), grün, offen, und
10 Diema 2182/1958, DS14, 11 PS, 2 t, MNr. 2440639, grün, offen

8  Schöma (ohne Schild, 3166), grün, offen

9  Schöma 965/1948, 10 PS, 2.3 t, MNr. 965, grün, offen, am Waldrand

04 Schöma (ohne Schild, 3257), grün, offen, am Waldrand

Nicht auffindbar war die zuletzt noch festgestellte Lok 5 Diema, grün, offen, mit Rundhaube von 881

22.06.2016 Torf- und Humuswerk Uchte GmbH, Uchte (CL)
Die Gleise der Torfbahn waren angerostet und es fuhr nichts. An der Werkstatt standen DIEMA 1739/1955 und SCHÖMA 3407/1972, an der Tankstelle stand SCHÖMA 3019/1967. Die 9 SCHÖMA CHL-20 G standen alle im Werk verteilt, aber von der Straße aus gut zu sehen.

14.06.2015 Torf- und Humuswerk Uchte GmbH, Uchte (UV)
In Uchte gab es eine ganze Reihe Lokomotiven zu sehen:

-  Schöma 3019, orange, geschlossen, etwas abseits
6  Schöma 5428 und 5 Schöma 5217, beide orange, geschlossen
8  Schöma 5429, orange, geschlossen
10 Schöma 5476 und 4 Schöma 5003, beide orange, geschlossen
2  Schöma 5349, orange, geschlossen
3  Schöma 4798, orange, geschlossen

1  Schöma 4945, orange, geschlossen
9  Schöma 5475, orange, geschlossen

sowie zusammen direkt vor dem Torfwerkgebäude:

-  Schöma (ohne Schild, 3407), grün, offen
12 Diema (ohne Schild, 1739), grün, offen
-  Schöma 4507, grün, offen

10.04.2015 Torf- und Humuswerk Uchte GmbH, Uchte (CL)
Bei der grünen Moorlok, in der Lokliste noch nummernlos, 2004 ex Torfwerk Most, handelt es sich um SCHÖMA 3407/1972. Die letzte Sichtung der Lok von mir bei Werner Most war am 20.08.2003, beim Torf- und Humuswerk Uchte ist die erste Sichtung vom 27.03.2004, frisch aufgearbeitet. Es ist die einzige regelmäßig in den Torfsodenfeldern eingesetzte Moorlok (in den Frästorffeldern werden keine Moorloks eingesetzt). Die Lok 2909/65 vom Torfwerk Most wurde schon vorher an Privat verkauft.

06.07.2014 Torf- und Humuswerk Uchte GmbH, Uchte (UV)

Kurze Bestandsaufnahme am Sonntagnachmittag: Diverse Lokomotiven standen zur Wochenendruhe im Bereich des Torfwerkes.

2  Schöma (5349), in der Werkstatt
12 Diema (1739), grün, offen, neben der Werkstatt
6  Schöma (5428)+5 Schöma (5217), zusammen neben der Werkstatt
3  Schöma (4798), an der Tankstelle
8  Schöma (5429)+Schöma (4507), grün, offen
1  Schöma (4945)+Schöma (3019)
4  Schöma (5003), zusammen mit Zug

nicht gesehen:

9  Schöma (5475)
-  Schöma (3407)
10 Schöma (5476)

01.11.2016 Meiners, Westerhorn bzw. Borstel (CL)
Am Besuchstag waren folgende Lokomotiven vorzufinden: 1, 3, 8, 11, 30, 38, 39, 40, 49, 54, 57, 60, 61, 62. Die Lok 62 (ex Westerhorn) ist abgestellt.

18.03.2015 Torfwerk Meiners, Borstel (HD)
Mit den Borsteler Lokomotiven aus Westerhorn verhält es sich so:
(49) Diema 2493/1962 ist nicht mehr vorhanden. Sie wurde mehr oder weniger ausgeschlachtet, um Ersatzteile für andere Lokomotiven zu gewinnen. Das geschah im Laufe des Winters.
(61) Diema 2711/1964 wird derzeit überholt und dann in Borstel wieder eingesetzt.
(62) Diema 2703/1964 steht noch auf der Rampe. Für diese Maschine gibt es noch keine Planungen.
(38) Diema 2581/1968 ist im Einsatz.

18.08.2015 Torfwerk Hellmann, Voigtei (CL)
Vor einiger Zeit ist auch das Torfwerksgebäude abgerissen worden. Es gibt vor Ort somit nichts mehr was an das Torfwerk und seine Torfbahn erinnert.

22.06.2016 Erdenwerk Wietinghausen, Wietinghausen (CL)
Es war schon Feierabend, die Gleise waren blank, was auf Betrieb am 22. oder 21.06.2016 hinweist. Von der Straße war SCHÖMA 3211/1969 gleislos auf dem Hof abgestellt zu sehen. Vom Weg aus war SCHÖMA 1877/1956, somit aus Füchtenfeld zurück, und SCHÖMA 3420/1972 an der Entladung zu erspähen. Das alte Bürogebäude ist abgerissen worden und die Umgebung ist geräumt worden, somit hat auch SCHÖMA 2677/1963 ihren langjährigen Sandplatz verlassen. Es könnte sein, dass die Torfbahn kurz vor der Stilllegung steht oder bereits stillgelegt worden ist. Die zugänglichen Abbauflächen sind alle einplaniert und es liegt auch kein Torf mehr an den Gleisen.

15.10.2015 Erdenwerk Wietinghausen, Wietinghausen (CL)
Die SCHÖMA 1877/1956 ist nach Wietmarschen-Füchtenfeld umgesetzt worden. Hinter dem Büro steht nur noch die SCHÖMA 2677/1963 abgestellt, die früher hier auch abgestellte DIEMA 1720/1954 ist nicht mehr zu sehen. Die Torfbahn fährt nur noch selten, da die per Torfbahn erschlossen Abbauflächen immer weniger werden.

16.05.2015 Erdenwerk Wietinghausen, Wietinghausen (CL)
Hier hat das große Aufräumen begonnen, es sind alle Gleise südlich der Straße rückgebaut worden. Die DIEMA 2423/1961 ist wieder in Lohne bei Bokern und Riesselmann.

02.2015 Erdenwerk Wietinghausen, Wietinghausen (CL)
Der Bahnübergang in der Nahe des alten Torfwerks Wuthenau existiert nicht mehr. Es fehlt nur das Gleis in der Straße, davor und dahinter liegt das Gleis noch. Das Gleis in südlicher Richtung liegt noch ein ganzes Stück, auch hinter dem als Stummel noch vorhanden Anschluss zum letzten mit der Torfbahn erschlossenen Abbaugebiet südlich der Straße. Die DIEMA 2423/1961 ist seit mindestens einem Jahr ohne Führerhaus hinter dem Büro gleislos abgestellt (zusammen mit der DIEMA 1720/1954 und der wesentlich länger abgestellten SCHÖMA 2677/1963)(Stand 02.2015). Das Eigenbau Führerhaus liegt am Rande des Moores neben der Strecke.

In Campemoor ist das neue Abbaugebiet in Betrieb gegangen. Anstatt einer Torfbahn hat man einen Betonplattenweg einmal quer durch das Abbaugebiet angelegt.

03.2015 Torfwerk Rohenkohl, Wehrbleck (CL)
Das Torfwerk ist schon vor Jahren abgerissen worden, nichts deutet mehr auf das Torfwerk hin. An die Torfbahn erinnern nur noch ein paar in der Straße liegende Gleisreste.

Lichtenmoor, Steinhuder Meer

15.10.2018 Euflor, Humuswerk Heemsen-Lichtenmoor (CL)
Die Bahn war in Betrieb, es fuhren zwei Züge. Alle bekannten Loks waren vorhanden. Geladen wird nahezu ausschließlich im neuen Abbaugebiet am Rande es Moores wo die Strecke vom Hauptdamm in Richtung Süden abzweigt. Im alten Abbaugebiet im Moor liegt nur noch der Rest einer Miete, der Torf hier ist nasser und kann daher nur dem trockenerem Torf aus den neuen Abbaugebiet zugemischt werden. In ein paar Wochen wird auch diese Miete im alten Abbaugebiet abgefahren sein. Gefahren wird dieses Jahr noch bis Mitte Dezember, und im neuen Jahr ab Anfang Januar bis in den Mai rein, oder wenn der trockene Torf alle ist. Ab die Bahn fahrt liegt letztendlich daran ob LKW zum Torf laden kommen, sobald ein Zug leer ist fährt er ins Moor und wird neu beladen.

24.10.2015 Euflor, Humuswerk Heemsen-Lichtenmoor (HD)
Die Lok 3 (Schöma 2382/1960), welche Im Winter 2012/2013 Ersatzteilspender für die Lok 4 war und seit dem ohne Vorderachse im Schuppen stand, wurde an einen Eisenbahnfreund in Bochum abgegeben. Dieser wird den Aufbau verwenden, um eine vorhanden Lok gleichen Typs wiederherstellen. Damit ist die Lok 3 nicht mehr bei Euflor zu führen. Sie wird wohl auch nie wieder aufgebaut werden. Die Lok 1 steht ebenfalls seit April 2013 mit einem Kupplungsschaden auf dem Werksgelände abgestellt. Auch hier ist eine Reparatur wegen kaum noch zu erhaltender Ersatzteile fraglich. Somit werden nur noch die Lokomotiven 2, 4, 5 und 6 am Werk und im Moor eingesetzt.

03.2015 Torfwerk Karl Meiners, Lichtenmoor (CL)
Hier sind die ersten Loks schon vor gut 10 Jahren auf Dieselhydraulik umgebaut worden, erkennbar am Lüfter an der Seite. Mittlerweile sind alle DIEMA der DS-Typen, bis auf Lok 6(DIEMA 2882/1966), umgebaut worden. Lok 1, 3, 5 und 8 haben Lochbleche in den Motorvorbauten. Interessanterweise wurden die aus Borstel übernommenen Loks 1(neu) und 8 erst mit dem mechanischen DIEMA-Getrieben aufgearbeitet und erst nachträglich auf Dieselhydraulik umgebaut. Das Abbaugebiet ist nach Süden vergrößert worden, in die Flächen direkt an der Kreisstraßen von Lichtenhorst nach Steimbke führen keine Gleise.

14.05.2014 Torfwerk Karl Meiners, Lichtenmoor (UV)
Mit der Lok 1 ist es genau umgekehrt als es im Buch (S. 133) steht: Die "neue" 1 ist die ausgebrannte Maschine aus Borstel (erkennbar am "Keller"). Die "alte" (ohne Keller) ist auskassiert worden. Zumindest ich habe das auch immer so verbreitet. Dem zuvorgegangen sind reichlich Fotovergleiche, die letztendlich zu diesem Ergebnis geführt haben.

05.10.2016 Torfwerk Neustadt GmbH & Co KG, Neustadt-Schneeren (CL):
Der gerade aus dem Moor kommende Torfzug wurde von DIEMA 2420/1961 und DIEMA 2792/1965 gezogen, am Zugende wurde im Leerlauf noch DIEMA 1916/1956 mitgeschleppt. DIEMA 2101/1957 rangierte an der Entladung. Die anderen DIEMA Loks standen im Werk. Als Ersatzteilspender stand auf dem Hof die achslose DIEMA 2636/1963 (ex Humuswerk Wietmarschen) abgestellt.

12.10.2015 Torfwerk Neustadt, Neustadt-Schneeren (HD)
Neu ist Lok DIEMA 2420/1961. Sie kam nach Auskunft vor Ort im Jahr 2013 vom Torfwerk Meiners in Westerhorn. Damit verfügt das Torfwerk in Schneeren nunmehr über sieben Diema Maschinen. Dazu kommen 90 zweiachsige Loren. Es können so bis zu drei Zugeinheiten je 30 Loren gefahren werden. Eine Zwischenlagerung am Werk war nicht zu erkennen. Es wird bei Bedarf direkt aus den (bis zu 60) abgestellten beladenen Loren entladen. Die Torfmieten befinden sich in den Abbaugebieten fast am Ende der beiden jeweils eingezeichneten Streckenäste.

12.10.2015 Torfwerk ASB Grünland (neuerdings ASB Greenworld), Neustadt (HD)
Die laut Buch noch vorhandenen Lokomotiven (Nr. 6, 8 und 12) der Spur 600 mm waren zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht mehr in Neustadt vorhanden. Sie sollen nach Estland abgegeben worden sein.
Zur Zeit wird bevorzugt aus den Moorbereichen rechts der Moorstraße (von Neustadt aus gesehen) abgefahren. Daher sind die Strecken in die Bereiche des Neustädter Teilmoores (linke Seite) arg zugewachsen. Das lässt den Eindruck entstehen dort wäre nichts mehr los. Ist es aber nach Aussage der Personale im Moor nicht.
Im Oktober 2015 wurde damit begonnen einen weiteren Bereich des Toten Moores wieder zu vernässen. Vorbereitend wurde der Baumbewuchs des Grabens neben der Straße Neustadt-Mardorf auf einer Länge von rund 300 m entfernt. Der Baumschnitt wurde mit der Bahn abgefahren. Der Graben wird nun mit Torf (Bunktorf?) verfüllt um das dahinterliegende Feld zu vernässen.

Lüneburger Heide

Mecklenburg

Alpenvorland

11.05.2014 Euflor, Humuswerk Raubling (AC)
Das Foto auf Seite 147 unten zeigt nicht DIEMA 2588, sondern DIEMA 2281/59.
 
Moor-Besucherfeldbahnen

07.06.2016 Moorbahn Ahlenmoor, Samtgemeinde Sietland, Ahlen-Falkenberg (UV)
Heute waren beide Besucherzüge unterwegs. Da wir nicht allzu lange warten wollten, haben wir nur einen davon zu Gesicht bekommen:

4 Diema 2033/1964, DS20, 20 PS, 2.8 t, MNr. 1783501/02, grün, offen

Im Fahrzeugschuppen an der Hinterseite des "Bahnhofsgebäudes" war durch die Fenster eine moderne Fahrraddraisine zu sehen, außerdem die kleine Schöma-Lok (377), die sich gerade in Reparatur befand und ohne Motor dastand.

26.10.2014 Moorbahn Ahlenmoor, Samtgemeinde Sietland, Ahlen-Falkenberg (UV)
Den heutigen Besucherzug zog Diema 2575, die baugleiche Reservelok (Diema 2033) stand im zweiten Gleis des Bahnhofs und kam heute nicht zum Einsatz. Im Schuppen nebenan konnte man durch das Fenster schauen: Dort stand die kleinere Schöma-Lok (377), sowie ein moderneres Schienenfahrrad mit dicken Kunststoffrädern.

07.05.2016 Ahlener Heidelbeerhof, Lutz Eichler, Ahlen-Falkenberg (UV)
Ein Blick über den Zaun des Heidelbeerhofes ergab: Die Diema-Lok (2040) ist weiterhin vorhanden und wird auch - wenn offenbar auch nur selten - eingesetzt. Die Schöma-Lok (2919) war von außen nicht zu sehen, könnte aber dennoch weiterhin vorhanden sein, da nicht die gesamte Halle von außen einsehbar war.

26.10.2014 Ahlener Heidelbeerhof, Lutz Eichler, Ahlen-Falkenberg (UV)
Ein Blick über den Zaun des Heidelbeerhofes ergab: Die Diema-Lok (2040) ist weiterhin vorhanden und wird auch eingesetzt. Die Schöma-Lok (2919) war von außen nicht zu sehen, könnte aber dennoch weiterhin vorhanden sein, da nicht die gesamte Halle von außen einsehbar war.

Ein Schienenfahrrad stand - schon ziemlich vergammelt - im Gras.

14.06.2015 Informationszentrum „Tor zum Moor“/Förderverein Moorbahn Uchter Moor, Diepenau (Essern)(UV)
Mit wenigen Minuten Verspätung sind wir hier angekommen - die in der Mittagszeit aus Goldenstedt umgesiedelten Teilnehmer des Kipplorentreffens waren bereits losgefahren - wir sollten noch vor dem regulären Zug um 14 Uhr starten, was auch gerade noch gelang. Am ersten Zwischenhalt hatten wir die illustre Schar des Kipploren-Treffens bereits wieder eingeholt. Unser Zug fuhr dann - mit zwei planmäßigen Zwischenhalten und einer minimalen Entgleisung - auf die andere Seite zum Torfwerk Uchte.

Unverändert setzt sich der Betriebsbestand aus drei Loks zusammen, wobei wir die blaue Schöma 4180 bekamen. Die orange Schöma 4093 fuhr mit dem regulären Personenzug, und die grüne Schöma 800 verblieb als Reserve im Lokschuppen.

- Schöma 800, grün, geschlossen, im Schuppen
- Schöma 4180, blau, geschlossen, unsere Zuglok
- Schöma 4093, orange, geschlossen, Zuglok des normalen Besucherzuges

26.05.2016 Haus im Moor, Förderverein Goldenstedter Moor e.V., Goldenstedt (CL)
Keine Veränderungen, beide DIEMA-Loks (2967/1967 und 2611/1963) sind immer noch vorhanden.

14.06.2015 Haus im Moor, Förderverein Goldenstedter Moor e.V., Goldenstedt (UV)
Hans-Hermann Reinkemeyer hat den ganzen Tag für uns in hervorragender Weise organisiert! In Goldenstedt hatten wir einen Zug gebucht, mit dem in etwa 1½ Stunden die bekannte Runde durch’s Moor gedreht wurde. Zuglok war Lok 1 Diema 2611, grün, offen. Ob die ansonsten hier auch bekannte Lok 2 Diema 2967, rot, offen, ebenfalls zu sehen war - darauf habe ich nicht geachtet ...

Unter den zeitgleich im Rahmen des Kipplorentreffens hier anwesenden Fahrzeugen fielen besonders auf:

- Diema 1793, grün, geschlossen, Eigentümer: Christian Felten, Kelsterbach
- Diema 2873/1966, DL6, 8 PS, 1.15 t, MNr. 3718675, grün, offen, nachgemachtes Fabrikschild, Eigentümer: Privat, Ennepetal
2 Diema (ohne Schild, 1220), grün, offen, ex Torfwerk Gnarrenburg, Eigentümer: Hans-Hermann Reinkemeyer, Essern (seit 2013)

(AC) = Andreas Christopher
(BD) = Bart Donker
(BL) = Björn Lauterbach
(CL) = Christoph Leiter
(DR) = Dieter Resinger
(FP) = Frank Pfeiffer
(GM) = Gunnar Meisner
(HD) = Helge Deutgen
(JM) = Jens Merte
(ML) = Dr. Matthias Lentz
(PK) = Philipp Kurasch
(UV) = Ulrich Völz
(PZ) = Peter Ziegenfuß

Übersicht